Athen – Much food & rarely sightseeing

Athen – bekannt für allerlei Zeugnisse aus der prachtvollen Zeit der griechischen Gottheiten. Damals, als Athen noch eine der wichtigsten Städte waren. Damals, als von Finanzkrise und heruntergekommenen Häuser und streunenden Katzen noch keine (oder eine andere) Spur zu sehen war.

Nachdem ich bereits andere Städte in und ausserhalb von Europa besucht habe, muss ich gestehen, dass ich von Athen architektonisch enttäuscht bin. Kulinarisch hingegen hat sie mich total aus der Fassung gehauen. Abgesehen von den überdimensionalen und mächtigen Mengen an Knoblauch und Fleisch (Tzatziki, Gyros, Moussaka…) – die vor allem bei Bairaktaris am Monastiraki Platz total genial sind, was auch der Allesesser auf DMAX verlauten lassen hat – haben wir echt sensationell gegessen.

Hier unsere Restaurant / Bar Favoriten

Moma

Salate, Risotto oder Fleischgerichte – alles war der Hammer. Auch die Toilette – der Boden ist aus Glas mit Blick auf eine Ausgrabung – das gefällt!

Six dogs

Super süsse, versteckte Bar mit top Drinks. Viele Athener, keine Spur von Krise. Erinnert an Zürich’s Gerold Garten.

Bairaktaris

Heavy breathing – rolling stone score 10. Was das soll? M. hat die Restaurants jeweils nach einem Rolling Stone Score beurteilt. Der Rolling Stone ist dabei er selbst – das heisst, wenn er richtig voll gegessen ist, muss ich ihn jeweils „nach Hause rollen“. Je höher der Score, desto schlimmer also das Rollen und die Qual des Verdauens. Das Ganze kann so weit gehen, dass M sich nicht mehr hinlegen kann und im Sitzen schlafen muss. Und nach dem Bairaktaris war das definitiv der Fall. Wir haben uns mit Müh und Not ins Hotel zurückgeschleppt… Ei, das war nicht schön.

Aber die Gyros und Souvlaki sind zu Empfehlen – jedoch mit Mass und nur bei grossem Hunger zu geniessen.

Sightseeing

Die Akropolis ist ja wohl eine totale Lachnummer. Zumindest hat sie sowas von überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Die kleine, minimale Ruine, die an allen Ecken und Enden renoviert wird – gab viel weniger her, als viele andere Ausgrabungsstätten in Athen. Wobei ich hinzufügen muss, dass wir mittags um 13 Uhr Ende Juli auch total bescheuert waren, bei 40 Grad auf diesen Berg hoch zu krackseln und uns dort die Sonne aufn Kopf brennen zu lassen… Schwamm drüber, sobald wir konnten sind wir zu Fuss ins Akropolis Museum geflüchtet – verständlicherweise haben wir primär einen klimatisierten Ort gesucht – und haben dort dann noch viel mehr spannende Dinge zur Akropolis gefunden, das, was wir auf der Ausgrabungsstätte selbst vermisst haben.

Ansonsten ist auch hier die Open Bus Tour weniger zu empfehlen als in anderen Städten… Irgendwie gibt Athen nicht so viel her, wie ich es erhofft hatte… but good food and good shopping 😉

Cheesecake
dangerours cheesecake; rolling stone score: 9
Salad with cheese
sensationelle Kombination aus „anthotiro cheese from Crete, pome-granate, croutons, roasted sesame and honeyaged balsamic sauce“
Risotto
le risotto
Insight
Blick ins Reste – süsser Style!

 

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