Biarritz – surfen & sunset gallery

Wie in meinem Post zu Fuerteventura beschrieben, habe ich vor ca. 2,5 Jahren die Liebe zum Surfen entdeckt.

Das Gefühl, wenn man nach stundenlangen Kämpfen endlich auf dem Brett steht, ist unbezahlbar… Doch dazu kam es während meinem Surfurlaub in Biarritz kaum… Dafür habe ich andere, wundervolle Erfahrungen gesammelt.

Zum ersten Mal bin ich mit einem Kollegen in den Urlaub gefahren, der weder mit mir verwandt, noch mein Freund ist. Noch besser: Er ist verheiratet. Nachdem wir uns monatelang den Kopf zerbrochen haben, ob das moralisch überhaupt vertretbar ist, zusammen surfen zu gehen, obwohl beide in einer festen oder noch festeren Beziehung sind, haben wir unseren Mut zusammengenommen, unsere Partner um Erlaubnis gebeten und Ende August war es schon so weit.

K. reist jährlich mindestens einmal nach Biarritz, ich war noch nie da. Er reist jeweils mit seinem Surfbus, aber das war mir (und seiner Frau) dann doch ein bisschen zuviel Zweisamkeit auf engstem Raum, wodurch ich per Flugzeug nach Biarritz reiste: Einmal Zürich-Genf-Biarritz bitte.

Wir mieteten während einer Woche eine ziemlich grosse Wohnung nicht mal 100m vom main surf beach entfernt. Das war mega! Genügend Platz für die Boards, wetties und einmal runterhüpfen: Hallo Wellen! Da ich kein eigenes Board habe, hat K. mir seines gegeben und selbst eines von seinem Surfkumpel mitgenommen. Und so kam es: Der grösste Erfolg dieser Woche war nicht das Surfen selbst, sondern das Klarkommen mit einem Shortboard. Ich sag nur „aua und nochmals aua“.

Zuerst musste ich lernen, auf diesem Board zu liegen. Das ist nicht so einfach wie auf einem mini malibu. Ich sag’s euch. Geschweige denn das Sitzen im Lineup. Beinahe wurde ich seekrank von dem ganzen Balancieren. Aber Madame hat’s gelernt. Dafür ist das Anpaddeln mit diesem kurzen Board tausendmal schwieriger und so haben mich gefühlte 430 Wellen durchgespühlt. Einmal das Board bitte volle Ladung an den Hinterkopf. Das war dann die erste grosse Beule. Unzählige folgten, plus ein verstauchter blauer Finger.

Mein Fazit? Es war eine MEGA Woche. Viel frische Luft, Bewegung und ein riesen Kampf gegen das eigene Ego. Doch auch wenn ich nur im Line Up sass, war mein Leben im Einklang. Das Gefühl, der Natur so nah zu sein, ist nirgendwo so magisch wie auf einem kleinen Surfbrett im Wasser draussen.

Zumindest so lange, bis ein riesiger Todesbrecher naht (natürlich ist das meine lächerliche Perspektive), der mein Herz rasen lässt und mir nur einen Fluchtweg lässt: auf gut Glück unten durch tauchen und hoffen, nicht durchgespült zu werden.

An dieser Stelle einen herzlichsten Dank an den geduldigen K., der mich immer wieder motiviert hat und auch meine schlimmsten Momente mit Humor genommen hat (Finger verstaucht, Linsen verloren, die Nase läuft, eben eine Beule abgekriegt: die Stimmung ist im Keller.)

Hier noch ein Restauranttipp:

Und zum Abschluss noch etwas Schöneres: Die Sonnenuntergänge in Biarritz sind echt Wahnsinn. Der Atlantik öffnet sich in die Unendlichkeit – no more words needed.

all pinkghost momentsgolden hour

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view from the flat
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les boards
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oh my godness
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so much love for my new wetsuit
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the unlucky finger
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French way to park – no comment
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eine von vieelen schönen blauen Flecken.
Processed with VSCOcam with g3 preset
le finger und tolle Smoothies von einer kleinen Eisdiele.

 

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1 Kommentar zu „Biarritz – surfen & sunset gallery“

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