Next stop: Japan

Endlich ist es soweit und wir haben wieder eine wundervolle Reisedestination gefunden, auf die wir uns freuen dürfen. Die Flüge sind gebucht, die Unterkünfte reserviert und es fehlt nur noch der Backpack sowie der Rail Pass, den wir frühstens 3 Monate vor Reiseantritt kaufen dürfen.

Aber mal ganz von vorne: Ja, wir reisen im März 2016 nach Japan. M. träumte schon seit Ewigkeiten davon, die Kultur der Samurai und Ninjas zu entdecken. Schon aus seinem Road Trip durch die USA brachte er ein billiges Samurai Schwert mit nach Hause, welches er in leicht alkoholisierten Nächten bei ehrenhaften Samurai-Kämpfen mit unserem damaligen Mitbewohner Stück für Stück für die Neugestaltung der Wohnzimmerdecke eingesetzt hat.

Nun ist es endlich soweit, pünktlich zur Kirschblüte fliegen wir einmal Zürich-Tokyo bitte. Ab dort verfolgen wir ein straffes aber abwechslungsreiches Programm, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:

Tokyo – das Muss und Start- sowie Enddestination unserer Reise

Hakone – zu Füssen des Mount Fuji nächten wir in einem sündhaft teuren Ryokan mit eigenem Onsen auf unserer Terasse – natürlich fein säuberlich von M. ausgesucht… Nur das Beste für den Besten 😉 Oder so… Immerhin kriegt man dort beim „Check-in“ einen Kimono, welchen man während des gesamten Aufenthalts, auch zum gemeinsamen Essen, trägt. Mega süss, nicht?!

Nikko – zurück via Tokyo geht’s in die Hochburg vom UNESCO Weltkulturerbe: nach Nikko. Es erwarten uns viel Kultur und Natur.

Nagano – ab zu den badenden Affen! Ein Wintersportort in den Bergen. (Ja es wird wohl eine abwechslungsreiche Pack-Liste für diese 2,5 Wochen!)

Takayama – Besuch im ursprünglichen Bauerndorf in einem ganz eigenen, süssen Stil. Wir sind gespannt!

Kyoto – mein liebstes Ziel! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie doll (omg wie deutsch, sorry) ich mich auf Kyoto freue. So viele perfekte Fotosujets. Und unsere erste airbnb Erfahrung überhaupt – ich bin gespannt! Ab Kyoto gibt’s sicher noch einen Ausflug nach Nara.

Hiroshima – die letzte Station bevor es zurück an den Flughafen geht. Geschichtlich sehr spannend und nochmals ein anderes Stadtfeeling, am Meer und mit vorgelagerten Inseln.

Narita Airport – die letzte Nacht verbringen wir im Kapselhotel. MEGA! Riesenfreude! Mal schauen, gut bin ich klein und nicht allzu voluminös 🙂

Nun sollte euch dieser Blog – falls jemand diesen Text jemals lesen sollte – auch ein bisschen nützlich sein. Hier meine wichtigsten Tipps zur Vorbereitung einer Japanreise:

Timing

Wann möchtet ihr Japan besuchen? Stosszeiten sind in jeder Saison zu erwarten. Im Herbst, da tolle Blätterpracht. Im Frühling, Kirschblüte (jap, das wollen wir auch sehen mhmh). Im Sommer Badesaison und im Winter Skisport. Was man definitiv meiden sollte, ist Ende April / Anfang Mai, da dann die meisten Japaner auch on tour sind. Knips-Knips, ihr wisst schon, die fotobegeisterten Japaner lassen sich nix entgehen! Aber natürlich nicht deswegen, sondern einfach aufgrund der überfüllten Sehenswürdigkeiten und überteuerten Preise, empfiehlt sich diese Zeit nicht. Den Mount Fuji wiederum kann man nur über den Sommer besteigen. Also aufgepasst!

Routenplanung

Die wohl beste Informations-Website ever: http://www.japan-guide.com/

Nebst dem Reiseführer von National Geographic war diese Website absolut sensationell. Super informativ und echt ausführlich. Reicht perfekt für die Planung eines ersten Japan-Trips.

Im Voraus buchen

Während den erwähnten „Stosszeiten“ muss in Japan unbedingt im Voraus reserviert werden. Wir haben es selbst erlebt. Im Oktober 2015 recherchierten wir für Unterkünfte und haben festgestellt: Zwischen 65 & 80% der Städte ist bereits ausgebucht! Gutes Vorausplanen lohnt sich hier wirklich. Wir haben unsere Unterkünfte allesamt über booking.com oder airbnb gebucht. Wie üblich kurzes Absichern auf Tripadvisor und los geht’s.

Das Gute: Alle booking.com Unterkünfte müssen wir erst vor Ort bezahlen. Und da ich schon ein Genius member bin, erhalte ich auch häufig 10% Rabatt auf die Unterkünfte – top deal also.

Wir übernachten im Schnitt für 50 CHF pro Nacht. Also 25 CHF.- pro Person. Ausgenommen unser Luxusryokan in Hakone. Da Japan eines der teuersten Reiseländer ist, sind das ziemliche Schnäppchen! Ausser man geht in eine Jugendherberge, da kann man auch noch ganz schön was sparen. Aber dazu war der M. dann doch nicht zu motivieren 😉 Man(n) gönnt sich ja sonst nichts.

Zugverkehr nutzen

Bekannt für sein sensationelles Zugnetz reisen wir natürlich auch mit dem Zug und den sogenannten Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszüge). Plus: Autofahren bei den japanischen Schriftzeichen? Bitte nicht! Zudem sind praktisch alle Orte mit dem Zug und ggf. Busanschluss erreichbar. Perfekt und vorallem: zahlbar!

Zugverbindungen und deren Kosten lassen sich auf http://www.hyperdia.com/en/ perfekt im Voraus berechnen.

Optisch noch etwas einfacher dargestellt sind die Verbindungen auch auf http://www.rome2rio.com/de/ ersichtlich.

Auch sehr populär ist der Japan Rail Pass:

Japan Rail Pass

Super Informationen dazu auf http://www.jr-plus.ch/, vor allem für die Schweizer. Mega faire Preise, ca. CHF 380.- für 2. Klasse, 2 Wochen für Erwachsene. Vrgl: Bei STA Travel kostet derselbe 2-Wochen Pass für ganz Japan CHF 470.-.

Wir werden wahrscheinlich den Rail Pass buchen. Dies obwohl unsere Strecken Kyoto-Hiroshima und Hiroshima-Tokyo wahrscheinlich noch separat für ca. total CHF 100.- gekauft werden müssen. Denn er ist einfach flexibler auch für den Transport innerhalb der Stadt, z.b. alle Busfahrten innerhalb Tokyo, Kyoto etc.

Ich habe ausgerechnet, dass alle Verbindungen die wir wirklich brauchen auch auf etwas 390.- kommen, wenn wir alles separat ohne Railpass lösen. Doch der Aufwand, jede Verbindung auf die Minute zu lösen, wollen wir nun doch nicht wirklich. Ein bisschen Freiheit soll sein, daher wählen wir wahrscheinlich den Rail Pass, auch wenn es am Schluss teurer kommen könnte. Es kann uns genauso womöglich günstiger kommen, wenn wir noch spontane Ausflüge unternehmen.

Schade ist: Es gibt nur „ganz Japan“  oder Teilrouten. Etwas unpraktisch für uns, die genau etwas dazwischen benötigen würden. Aber sei’s drum!

Nachtrag: Wir haben den JR Rail Pass gebucht und waren froh darum, wir konnten ohne gross zu überlegen spontan überall hin, wo wir halt so hinwollten :)!

Reiseführer kaufen und Benimmregeln lernen

Kein Land ist so hochkomplex wie Japan, wenn es um Verhaltensregeln geht. Alles ist genormt: Wie man den Tee zu trinken hat, wie man essen, niessen und schnäuzen soll. Wann man die Schuhe auszuziehen und zu wechseln hat. Wie man den Kimono bindet und wie man sich anzuschauen oder eben nicht anzuschauen hat. Ich könnte hier endlose Punkte aufzählen, hier mehr dazu.

So, ich hoffe, ich konnte euch einige Infos zu eurem Japan-Trip geben. Ansonsten einfach nachfragen, wir haben ein offenes Ohr 🙂

 

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