Where to stay in #TOKYO?

Tokyo ist für jene, die zum ersten Mal nach Japan reisen – so wie wir – auf den ersten Blick wirklich etwas zu viel. Zu viel von allem: Möglichkeiten, Stadtteilen, Menschen, Häusern, Lokalen, Shopping, Blinklichtern, Verrücktheit…

Ich bin im Nachhinein sehr froh über die Hotelwahl, die wir getroffen haben. Das Hotel (Superhotel Lohas Akasaka) war weder besonders schön, noch war das Zimmer gross, noch haben wir irgendwas anderes im Hotel gemacht, ausser geduscht und geschlafen. Doch die Lage war so perfekt für ein erstes Mal Tokyo, dass ich diese wirklich empfehlen muss. Plus war es preislich mit Abstand eines der Günstigsten  und das für einen wirklich sehr angemessenen Komfort. Abgesehen von der Klimaanlage, die dauerhaft auf viel zu kalten 18 Grad lief.

Zurück zum positiven, wovon ich eigentlich berichten wollte: Der Stadtteil Akasaka. Unser Hotel lag in Akasaka zwischen zwei Metrostationen: Akasaka und Akasaka-mitsuke. Dadurch standen uns schon einige superwichtige Verbindungen gleich vor der Türe bzw. konnten innerhalb von 5- max. 10 Minuten Fussweg erreicht werden. Schnell war man in Shinjuku, Shibuya, Harajuku, am Tokyo Bahnhof und sogar in Ueno!

Akasaka selbst ist ein Arbeitsviertel mit wirklich einer Unmenge an Verpflegungsmöglichkeiten. Die Strassen sind super belebt, die Auswahl an Restaurants und Shops ist riesig. Und das wirklich gleich vor, unter, neben, hinter und rund ums Hotel. Rund um unser Viertel herum sind dann wirklich ein paar Hochhäuser, wo sehr viele Japaner arbeiten. Daher war es am Wochenende zwar etwas ruhiger, aber nie, wirklich nie „leer“. Für uns war dies ein super Mix, es war nicht überlaufen oder laut und lärmig, doch trotzdem war es geschäftig genug, um sich an das wilde Tokyo zu gewöhnen. Nach unserer ca. 15-stündigen Anreise war dies ein perfekter Ort, um etwas japanisches Feeling zu sammeln, ohne gleich umgehauen zu werden.

Wir trauten uns für unser Mittagessen eine dunkle Treppe in einen Keller hinunter. Oben war nur japanisches Wirr Warr angeschrieben und wie das Lokal hiess, fand ich erst im Nachhinein dank Google heraus: 武蔵. Nix Englisch und auch keine Angaben zur Speisekarte. Doch es sah so spannend aus, dass wir einfach einem Local hinunterfolgten. Unten sassen dann schon ganz viele Leute und wir konnten knapp – mit ca. 5 Minuten Wartezeit –  noch einen Platz ergattern. Alle nach uns hatten weniger Glück und mussten länger warten. Englisch sprach hier keiner, zu essen gab es shabu shabu. Das stellte sich als eine Art Fondue mit hauchdünnen Rinds- oder Schweinefleischscheiben heraus, welche in der Gemüsesuppe mit etwas Kraut gekocht und dann gegessen wird. Die Suppe und das Gemüse werden auch gegessen bzw. getrunken. Gut, dass wir bei den Locals abschauen konnten, wie man das richtig isst – mit Stäbchen versteht sich.

Nebst authentischem japanischem Essen findet man auf einem kleinen Spaziergang sogar einen Schrein und Torii. Wenn das mal kein japanischer Willkommensgruss ist! Kawaii!!

Hinzufügen möchte ich noch, dass ich für einen nächsten Tokyobesuch wohl eher in die Region Shinjuku / Shibuya gehen würde, jedoch etwas abseits und sicher nicht mitten ins Zentrum des Viertels. Für den Start war Akasaka aber wirklich perfekt und ich hätte niemals, wirklich niemals meinen allerersten Tokyo-Tag im Trubel von Shibuya erleben wollen!
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