Streetfood in #JAPAN

In Japan haben wir allerlei unschöne Foodmomente erlebt. Beispielsweise ein „vorgegebenes Menu“ in unserem Hotel in Tonosawa, dank dem wir über sieben Gänge hinweg rohen Fisch, rohe Schnecke oder Aal verspeisen mussten, welchen ich – wirklich gegen meinen Willen – dann nachts über und auf der Kloschüssel wieder loswerden musste.

Oder als wir in Nagano endlich ein Restaurant fanden, dass nicht NUR rohen oder sonst irgendwie zubereiteten Fisch servierte, die Gastgeberin aber so grossen Gefallen an uns Schweizern hatte, dass wir als Geschenk des Hauses eine riesige Schnecke zum Apéro vorgelegt bekamen. M. und ich konnten diese rohen Schlabbereien nicht mehr ansehen, geschweige denn runterwürgen. Mir stand der Mageninhalt binnen Sekunden wieder in der Kehle, wenn ich nur daran dachte, dieses braune, mind. 4cm lange Vieh einer Meeresschnecke zu essen. Es war nämlich zu gross, um es in einem Schluck runterzuwürgen. Es war so gross, dass ich es richtig aus seinem Schneckenhaus rausziehen musste, um das Ausmass des Schlamassels – in dem wir somit steckten – zu erkennen. Was wir taten, fragt man sich? Nun: Ich rüstete mich mit Taschentüchern aus und wartete, bis M. einen unbeaufsichtigten Moment witterte, in dem ich die Schnecke via Taschentuch superschnell in meiner Handtasche verschwinden liess. An dieser Stelle: I AM SO SORRY, dass wir dieses kulinarische Highlight nicht würdigen konnten, doch uns beiden Stand der Schock und der Ekel schon im Gesicht, als wir die Inhaberin mit unseren Getränken und den Schnecken an unseren Tisch laufen sahen, dass wir beim Essen dieses Teils mit Sicherheit gerade über den Tisch gekotzt hätten oder gleich ohnmächtig umgefallen wären. Hinzuzufügen gilt, dass M. seine Schnecke vor lauter Ekel nicht mal selbst verschwinden lassen konnte, sondern dass ich dann schlussendlich zwei Schnecken während einer Stunde in meiner Tasche horten musste, bevor wir das Lokal pappsatt verlassen konnten. Voila noch eine Erinnerung an das leere Schneckenhaus:

 

Processed with VSCO with c1 preset
wer hätte das gegessen…?

Nun, dies zu unseren unschönen Momenten. Japan hat trotzdem mit einigen total leckeren Spezialitäten und vorallem mega Streetfood überzeugt! Zur Zeit der Kirschblüte herrscht nämlich überall eine Art „Chilbi“-Stimmung mit Foodständen aller Art. Hier zeige ich euch einige spannende Kombinationen, die uns neben dem üblichen Japanangebot wie Nudeln /Nudelsuppen (Udon, Ramen, Soba) oder Tischgrill aller Art überrascht haben. Am liebsten hatte ich jedoch eine Sojamilchcreme mit roten Bohnen, die ich leider nicht fotografiert hatte. Klingt komisch, war aber echt lecker 🙂

Processed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 presetOLYMPUS DIGITAL CAMERA          Processed with VSCO with f2 presetProcessed with VSCO with m5 presetProcessed with VSCO with g3 preset

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s