One day in #NAGANO

Nagano kennt die etwas ältere Generation aufgrund der olympischen Winterspiele, welche 1998 dort ausgetragen wurden. Wir erwarteten von der Stadt in den Bergen ehrlichgesagt nicht allzu viel, denn unser Anreisegrund waren klar die Japanmakaken, welche frei in der näheren Umgebung Nagano’s lebten.

Dies hat sich auch als wahr entpuppt: Die Stadt selbst war aufgrund der Zwischensaison (zwischen Skifahren und Frühling in den Bergen) etwas leblos, viele Restaurants waren geschlossen und alles war noch etwas im Winterschlaf, bzw. im Erholungsschlaf von den geschäftigeren Zeiten, als in den nahgelegenen Bergen noch Skifahr-Hochsaison herrschte. Trotzdem haben wir einen supertollen Ausflug zu den Äffchen machen können sowie einen sehr interessanten Store entdeckt. Voilà:

Zuerst zu den Äffchen: Die Japanmakaken leben etwa 50 Minuten von Nagano entfernt in freier Natur. Berühmt wurden Sie ursprünglich als „die badenden Affen“. Denn die Affen entdeckten das Baden in den heissen Onsen, welche eigentlich für die Menschen gedacht waren. Das gab damals supersüsse Fotos, die in Windeseile um die Welt gingen und so bis heute viele Touristen anziehen. Ich bin bekanntlich nicht ein all zu grosser Fan von Zoo’s, in denen die Tiere in Gehegen gehalten werden. Das entspricht einfach nicht dem Naturell der meisten Tiere. In Nagano besucht man zwar einen „Monkey Park“, doch wirklich ein „Park“ ist das nicht. Vielmehr wird darauf geachtet, dass die Menschen sich in der Nähe der Affen „appropriate“ verhalten und sich nicht zu stark in deren Territorium begeben. Daher unterhält der „Jigokudani Monkey Park“ einen einfachen Pfad, welcher zum Onsen führt und wieder zurück. Zudem wird geschaut, dass kein Abfall übrig bleibt und die Affen nicht gefüttert oder berührt werden, da dies Krankheiten bei den Affen auslösen kann und schlichtweg nicht deren Natur ist.

Die Affen leben jedoch wirklich in ihrem freien Umfeld, kriegen halt einfach fleissig Besuch von Touristen. Um zum Monkey Park zu gelangen, muss aber ein etwa 3 km langer Pfad durch den Wald beschritten werden. Faule Touristen tun sich das bestimmt nicht an 😉 Schon auf dem Hinweg wurden wir von ein paar Äffchen überrascht, die es sich auf einem Parkplatz gemütlich gemacht haben! Im Monkey Park rannten dann plötzlich ca. 100 Affen den Hang herunter, um im Fluss zu spielen und zu baden. Es war wundervoll und wirklich überraschend 🙂 Die Äffchen waren zwar ganz und gar nicht Menschenscheu, es war aber trotzdem schön zu sehen, dass sie hier von den Touristen nicht berührt wurden und der Umgang mit den Tieren sehr respektvoll war.

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In Nagano selbst führt eine lange (Haupt-)Strasse direkt zum Tempel. Diesen wollten wir natürlich auch kurz besuchen. Auf dem Weg dahin wurde ich aber  – wie üblich – von einem Laden mit – wie immer – spannender Architektur aufgehalten: Das 4D Studio. Das Konzept im Laden drin war auch sehr ungewöhnlich: Der Store beherbergte eine Café-Bar, Fashion für Men und Ladies (spannenderweise Brands aus Japan und Frankreich) sowie Kleinigkeiten aus dem Bereich Interior und zuguterletzt: Einen Meetingraum, welcher für externe Meetings gebucht werden konnte. Ich musste mir natürlich etwas gönnen. Es wurde schlussendlich ein Portemonnaie von i ro se, einem japanischen Label, welches auch in Japan produziert.

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Hidden treasure
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Beim Tempel in Nagano
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Tempelanlage
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Japanische Häuser
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Japanische Häuser
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Soba Nudeln aus Nagano, eine Spezialität!
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Another cherry blossom moment
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Und nein, das sind keine Hakenkreuze!
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Der Store
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For Men
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das Entrée
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For Men
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interior
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interior
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outdoors
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another crossing in Japan
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