Between glaciers and continents #Iceland

Dass Island ein Sammelsurium von Gletschern und Vulkanen ist, wissen wir ja bereits. Gesehen haben wir davon mehr als genug – doch als wir nach Husafell fuhren, wussten wir noch nicht so recht, was uns nebst den klassischen Wasserfällen überhaupt noch erwarten könnte.

Wir entschieden uns dann ganz spontan für ein mega Highlight: Mit einem ehemaligen NATO-Grönland-Expeditions-Fahrzeug, mit dem im Eis nach Flugzeugen aus dem Weltkrieg gesucht wurde, fuhren wir zuerst auf den Gletscher (Langjökull) und konnten dann mit einer spannenden Tour in den Gletscher rein. Es war zwischenzeitlich etwas gruselig, 25 Meter unter dem Eis zu sein (habe ich erwähnt, wie gross das Risiko von einem Erdbeben oder dem Ausbruch einer der Vulkane ist?!), doch der Guide hatte so viele spannende Infos, dass man das Unbehagen glatt wieder vergass. Leider vorallem traurige News: Die Gletscher schmelzen und zwar massiv. Spannend dafür: Das kalte Wasser in Island kommt direkt vom Gletscher, das heisse kommt direkt von den Vulkanquellen, zusammengeschmischt wird es erst bei den Haushalten oder kurz vorher. Daher häufig dieser starke Schwefelgeruch und die manchmal wirklich gefährlichen Schwankungen von heiss und kalt beim Wasser.

Nach diesem doch wieder aufregenden Tag suchten wir dann eine neue Bleibe und landeten aufgrund bester Bewertungen beim Mosskogar Camping – wohl auch meinem Lieblingscamping in Island. Der Betreiber war ein alter Chnuschti, der die ganze Anlage doch ziemlich cool und organic gestaltet hat. Highlight: Eine selfmade outdoor shower mit richtig heissem und richtig kaltem Wasser – nix dazwischen. Riesen Geschrei beim Duschen inklusive. Als wir da waren, fand gerade ein Junggesellenabschied im Gewächshaus statt – dort kann sonst gemütlich gegessen und beisammen gesessen werden. Da wir aber klar in der Vorsaison dort waren, war ansonsten tote Hose. Im Sommer scheint aber gemäss der FB Seite noch mehr cooles Zeugs wie Yoga und Livemusik stattzufinden – aaahhhh me gusto mucho mucho.

Neuer Tag, neues Glück: Zwei Kontinentalplatten, die einen mächtigen Graben quer durch die Landschaft reissen, das habe selbst ich noch nie zuvor gesehen. Thingvellir (nicht Pingvellir) stand hoch auf unserer To Do Liste und war zwar massivst überlaufen, doch definitiv einen Besuch wert. Apropos „laufen“, haben wir dort tatsächlich eine kleine Wanderung unternommen und uns noch fast in der endlosen Wildnis verlaufen…haha! Es war wirklich wie im Film: Was wäre, wenn der Boden jetzt durch ein Erdbeben oder Vulkanausbruch noch mehr aufreisst und uns die Rettungshelikopter hier draussen im Nirgendwo nicht finden? Ohjeohje… Wir haben den Rückweg zum Parking dann doch wieder gefunden und hatten einen mega schönen, sonnigen Tag. Via Kaffi Krús, einem leckeren empfehlenswerten Kafi mit dem wohl jüngsten Servicepersonal Islands, ging’s in den Endspurt unseres Roadtrips Richtung Südwesten: Die Reykjanes Halbinsel südlich von Reykjavik.

Processed with VSCO with m5 presetProcessed with VSCO with f2 presetProcessed with VSCO with f2 presetProcessed with VSCO with c1 preset

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s