Bali, you got me. #Indo

(ENG below)

Also gut, ich sag’s mal so: Ich hatte die komplette Ladung Bali. Viel Surfen, Yoga, veganes Essen, Bintang und den gelegentlichen Arak-Shot, verrückte Rollerfahrten und einige legendäre Party’s im Old Man’s, in der Reaggebar oder in der Sandbar. Diesbezüglich geh ich besser nicht genauer ins Detail. Es gab einige Momente in Bali, die ich mit Sicherheit niemals vergessen werde. Es waren solche Momente, in denen du nicht mehr anders kannst, als laut raus zu lachen, weil du nicht glauben kannst, was gerade passiert ist und dein Leben absolut im Einklang ist und du die glücklichste Person auf der Erde bist. Du fühlst dich, als wärst du betrunken von deinen Emotionen und du kommst überhaupt gar nicht klar damit. Es fühlt sich an wie fliegen. Es scheint alles zu gut um wahr zu sein. So muss es sich anfühlen, auf einem Drogentrip zu sein (und neii, seb hani no nie usprobiert). Aber jetzt kann ich mir dieses Gefühl auch ohne magic mushrooms vorstellen.

Ich habe jeden einzelnen Moment maximal genossen und deshalb wohl auch nie eine Kamera dabei gehabt. Denn a) habe ich überhaupt fast nie eine schlaue Tasche mitgeschleppt und b) hatte ich auch nie das Bedürfnis, diese Momente mit Bildern festzuhalten. Ich habe den Moment einfach nur soso fest gelebt und soso fest genossen.

Jetzt ist es leider schon wirklich so, dass es an Bildmaterial aus Bali fehlt, jawohl. Aber das liegt wohl auch daran, dass ich null Sightseeing gemacht hab, ausser einem Sonnenuntergangs-Rollerausflug zum Tanah Lot Tempel mit unserer Bali Gang. Nach dem täglichen Surfen haben wir nämlich sponti entschieden, Yoga zu skippen und stattdessen die Roller zu schnappen und uns den Sonnenuntergang anzuschauen. N., der Schweizer, war unser Navigator und ich bin immer noch beeindruckt, wie er es geschafft hat, gleichzeitig zu navigieren, zu lenken und auch noch Videos von der Fahrt zu drehen. Total badass this guy, scheint er nicht nur beim Surfen schnell zu lernen, sondern auch bei den lokalen scooter ride skills. Wir hatten alle einen eigenen Roller, ausser die liebe Holländerin E., sie hatte ihren nämlich schon auf den ersten Metern gegen eine Strassenlampe gecrasht und wir waren uns dann gleich einig, dass sie das mit dem Rollerfahren besser lässt und ab sofort meine Rücksitzpassagierin ist. Nachdem der erste Schock überwunden war, haben wir uns auch maximal über den kleinen Unfall kaputtgelacht. Ok, genaugenommen haben wir uns schon kaputtgelacht, als es noch zu früh dafür war und ihr der Schock noch tief in den Knochen steckte. Doch es sah einfach zum Schreien aus.

Egal. Wir schafften es zum Tempel, doch wir waren alle komplett aus dem Häuschen. Die Fahrt an sich war schon unglaublich. Echt jetzt. Nicht von dieser Welt. Noch nie habe ich etwas so wunderschönes gesehen. Die Sonne geht langsam und golden über den Reisfeldern unter, hinten am Horizont säumen sich die Palmen und die Balinesen gehen ihren abendlichen Beschäftigungen wie kleine, fleissige Bienchen nach. Wow. Wir sind zu viert hintereinander her gefahren und der warme Wind hat sich um unsere Köpfe geschlagen, als E. von hinten gerufen hat „Ich heul gleich, das ist so wunderschön!“ und ich dachte „Ja, ich auch.“ Aber ich musste mich zusammenreissen, dieser Verkehr und mein Roller mit dem Achtirad verzeihen keine schlechte Sicht durch Trändli. Ich schwör’s euch, in diesem Moment fühlte ich mich einfach nur unendlich.

Wir erreichten Tanah Lot, oder glauben zumindest, dass wir das taten. Nach dem Sonnenuntergang merkten wir nämlich „fuuuck, das war gar nicht der richtige Tempel“. Offenbar wäre der Haupttempel noch ein paar Meter weiter gewesen, doch wir waren alle emotional komplett weg, dass wir das gar nicht mehr geschnallt haben und mit dem Mini-Tempel schon total happy waren. Hahaha. Das lustige daran: Es war uns allen total egal. Wir lachten uns kurz kaputt und fuhren gemütlich zurück nach Canggu und gingen spontan ins Dandelion essen. Das ist mal ein Resti, ich sag’s euch, das kann ich wirklich nur empfehlen. Aussergewöhnlicher Service, sensationelles Essen und kleine Häsli, die zwischen den Tischen rumhoppeln und Karotten knabbern. Es war echt ein perfekter Abend.

Bali ist voller Leben und voller Inspiration, oder sagen wir, voller inspirierender Menschen. Unzählige Kreative, digitale Nomaden, Menschen, die nach einem Leben voller Leidenschaft und Freiheit streben. Leidenschaft für die unterschiedlichsten Themen, doch Surfen kommt meist als Begleiterscheinung noch hinzu. Ich kann mir sehr gut vorstellen, selbst in den Bereichen Marketing / Kommunikation, für ein Start-Up im Umwelt bzw. Nachhaltigkeitsbereich oder einfach in einem der unzähligen Hipsterkafi’s zu arbeiten und nebenbei täglich Zeit für mindestens eine surf session zu haben. Und mit ab und zu etwas Yoga ist das Leben dann echt perfekt. Das ist Bali.

Aber wie überall sonst, gibt’s auch hier Schattenseiten. Viel Abfall, der überall rumliegt, zu viele Touristen und auch wenige Locals, die sich nicht um ihre Umgebung bemühen oder die Infrastruktur, die noch lange keinen westlichen Standard erreicht hat. Aber das thematisiere ich vielleicht noch in einem eigenen Blogpost. Jetzt belassen wir es mal dabei, wie wunderschön und magisch diese Insel ist. Ich werde definitiv zurückkommen und hoffentlich für eine längere Zeit.

Es gab in Bali viele Momente wie die oben beschriebenen, die mich schlussendlich dazu inspiriert haben, meine Reisepläne noch ein hoffentlich letztes Mal anzupassen. Ich bin mir jetzt sicher, dass ich meine Reise zeitlich nicht begrenzen möchte. Mein einziges Limit sollen meine Ersparnisse sein und falls ich keinen Job in Bali oder sonst wo finde, dann komme ich zurück, sobald mir das Geld langsam auszugehen droht oder ich mich einfach danach fühle, zurückzukommen. Aber für jetzt gilt: Ich kann nicht sagen, wann ich zurückkommen werde. Alles was ich sagen kann, ist, dass ich am 2. Januar nach Colombo abfliegen werde und das 30 Tage Visum für Sri Lanka bereits gekriegt habe – yeah!

Well, well. Let’s say I got the full bali experience. A lot of surfing, yoga, healthy food, bintang and the occasional arak shot, crazy scooter rides and some epic parties at Old Man’s, Reaggebar and Sandbar. Not going into too much detail, but let’s say, there were a few moments that I will surely never ever forget. You know, some of these moments when you just laugh out loud because you realize that this just happened and your life is in complete zen and you are literally the happiest person alive and you can’t get over it. You feel like being drunk from your emotions and you just can’t handle yourself anymore. It feels like flying, it seems to be too pure and too good to be true. This is what being on drugs must feel like, even though I have never tried drugs. But now I can imagine.

I enjoyed every single moment to the max, which means, I almost never brought the camera or phone with me. Because a) I rarely ever brought a bag with me and b) I just didn’t feel like capturing anything at all. I just lived and enjoyed everything that was happening, so so much.

Now unfortunately, there is a lack of Bali pictures, yes. Also because I did not do any sightseeing at all except one evening sunset scooter ride to Tanah Lot with the Bali gang. After the daily surf we decided to skip yoga and go on a sunset ride instead, which actually turned out to be a funny story. N., the Swiss guy, was our navigator and I’m still stunned as f*** about how he managed to ride the scooter, navigate and record some movies all at the same time, total badass this guy. He’s not only a fast learner regarding his surfing progress, obviously. We all had our own scooters, except one of the dutch girls E., she crashed her scooter into a lantern within the first five minutes and we decided she’s better off being my passenger instead of riding a scooter ever again. haha. It was hilarious tough.

However, we made it to the temple but all of us were just stunned and completely speachless because the ride itself was truly out of this world. Seriously. OUT OF THIS WORLD. Never have I seen sth. so fricken beautiful. Golden sunset over the ricefiels, palmtrees in the background and locals strolling around like busy bees. Wow. We were riding the scooters, the four of us in a row, and the warm wind blew softly around our faces when E. behind me was like „I am gonna cry, this is so beautiful“ and me too, I was trying so hard not to cry because I wouldn’t have seen anything at all anymore. In this moment I swear I felt infinite.

We made it to Tanah Lot, or at least, we thought we did. After the sunset we realized, fuck this, it was the wrong temple. Obviously the main temple was a bit further and we were still so emotional about our scooter ride that we just didn’t check out the main temple. hahaha. funny thing is, no one cared, we were in pure happiness and went back to Canggu and had the most epic dinner at Dandelion, a place I can highly recommend. Outstanding service, delish food and little bunnies hopping around between the tables. It was a perfect evening.

Bali is full of life but also full of inspiration, or let’s say, inspiring people. It’s full of creatives, digital nomads, people who seek a life full of freedom and passion. Passion for whatever, but surfing often comes along with it too. I can totally see myself working in communications / marketing, for an environmental start-up or just in a hipster coffee in Bali one day, with at least one daily surf session and the occasional yoga class making my life perfect. This is Bali.

But as everywhere else, there is also a downside. Loads of rubbish everywhere, too many tourists but also few locals who are not taking care of stuff and infrastructure that hasn’t reached western standards yet. But I might go into that with another blogpost. For now, let’s just appreciate how magic this beautiful island is and that I will definitely be back for a longer period of time the sooner the better.

There were many moments like the one described above that in the end inspired me to change my travel plans one last time. I am now sure, that I will not limit my travels in time. My only limit is my savings and if I won’t find a job somewhere, I will come back as soon as my money is gone or when I feel like going home. But for the moment, I cannot say when I will be back home again. All I can announce now is that I will leave for Colombo on 2nd January and already got my visa for a 30 days stay – yeah!

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THE yoga studio
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Art at deus ex machina store
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serious board porn
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feels like home; fin porn
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flat lay for men
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N. at Tanah Lot
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the rice fields during golden hour
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our tanah lot hahaha

 

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