Ankommen #SriLanka

Am 1. Januar dachte ich wirklich, ich kriege das nicht hin mit dem Abflug und dem Alleine-durch’s-Gate laufen. Zu perfekt war unser Silvester bzw. Neujahrsmorgen: Der meiner Meinung nach überbewertetste Anlass im Jahr war einfach nur ein riesen Spass und ein wirklich einmaliger Abend, der mich am 1. Januar schon etwas wehmütig stimmte. Doch dann kam das grosse „Nochmals-Alles-Neu-Einpacken“, letzte T-shirts und Jäckli und Shorts wurden nochmals ausgemistet und am 2.1. stand ich also wirklich mit 11,7kg Backpack und 4kg Handgepäck am Flughafen. Selbst für mich ein Packrekord und das für diese Zeitspanne – ha!!

Die grosse Überraschung für mich selbst, das „Durch-die-Schranke-Laufen“ hat gar nicht mal so weh getan und konnte mit nur wenigen Trändli hinter mich gebracht werden. Die Flüge liefen gut und auch Negombo war ein gelungener Start. Die Umgebung hat wenig Charme, ist es ein Vorort von Colombo und als ich durch die Gassen zog, war ich durch’s Band die einzige Touristin, Weisse, oftmals auch Frau. Ich sollte mich wohl gleich dran gewöhnen, aber dazu nachher mehr. In Negombo hatte ich auch mit dem Hostel wirklich ein mega Glück, coole Lage und coole Infrastruktur. Es sieht aus wie der Freitagstore in Zürich, ganz aus Containern zusammengebaut. (Für alli Geberitler: Jaaaa ich han churz ad WC Oase müesse denke – hahaha die verfolgt mi immerno!!

Gestern bin ich dann mit dem Bus von Negombo nach Kandy gereist. Ich war wirklich im Fun Bus: Eine super klapprige Angelegenheit, aber eigentlich noch komfortabel, alle Fenster und Türen offen, laute Musik, einmal sogar live Musik. Beim Fahrer hingen nebst den Standard-Buddhas noch etwa 10 Girlanden – das hat auch durch und durch seine Daseinsberechtigung bei diesem Fahrstil, eieiei! Besser ist Buddha mit all seinen Anhängern da mit von der Partie. Aber bei 3h Busfahrt für CHF 1.20 heil anzukommen, da chame aso nüt säge!

Kandy selbst war kein Burner, ist’s halt eher ein Durchgangsort, aber ich hab’s mir trotzdem angeschaut und mit netten Locals Zeit verbracht. Ich blieb nur eine Nacht, die ich dann aber auch noch draussen auf einem Sofa verbrachte, weil eine in meinem Zimmer (6er Schlafsaal, nur Frauen) die ganze Nacht durchgekotzt hat und es nur eine halbe WC Türe gab 😉 poor her… aber ich wollte mich nicht schon am 2. Tag anstecken =P! Safety first…

Heute ging’s dann nochmals mit derselben Art Fun Bus (es gibt auch minimal komfortablere Busse mit AC und WiFi, aber irgendwie nie bei meinen Strecken haha) nach Dambulla, wo wir morgen endlich richtig aktiv werden! Genau, wir! Dazu gleich mehr. Aber zuerst möcht ich noch was festhalten:

Ich bin froh, bin ich gestern allein nach Kandy gereist und heute allein weiter nach Dambulla. Ich sass nämlich zwei mal 3h in einem lokalen Klapperbus mit 100% Locals, davon ca. 95% Männer, und keinem einzigen weiteren Touristen. Einmal sogar ca. 1,5h richtig schweissig eng eingepfercht zwischen zwei Männern. Und nein, es gab keinen einzigen komischen Moment, kein Unwohlfühlen und rein gar nix. Auch sonst hatte ich bisher nur interessierte, angenehme Gespräche und keine unangenehme Situation. Aber jetzt kommt das grosse ABER: Das gilt wirklich nur, wenn man sich korrekt kleidet. Das heisst, lange Hose und T-Shirt mit Ärmelchen. Ich habe gestern einmal kurze Hose und Shirt mit Ärmel und heute lange Hose mit Spaghettiträger-Shirt (es isch ja immerhin 30 Grad) probiert, doch das ist wirklich ein No Go. Ich werde sonst schon aus Prinzip angestarrt, aber so wird’s richtig schlimm. Jeder scannt einen ab, ob Mann oder Frau macht da gar keinen Unterschied. In den städtischen Gebieten und hier im Hochland, wo ich noch immer keine weiteren Touristen getroffen habe, ist es wirklich ein No Go, sich nicht an die Kleiderordnung zu halten.

Nun, wie ihr lest, finde ich nebst mir kaum andere Touristen und wenn, dann sind sie schon in geschlossenen Päärchen / Grüppchen unterwegs. Gut, habe ich an meinem ersten Tag in Negombo einen supercoolen Holländer kennengelernt und wir waren uns schon gestern, kurz nachdem wir uns am Busbahnhof getrennt hatten, einig: Wir legen unsere Pläne sobald wie möglich zusammen und reisen ab sofort gemeinsam weiter. So macht’s einfach mehr Spass, vorallem weil hier selbst in den Hostels kaum Kontakte geschlossen werden können. Jetzt sitze ich hier in einem süssen Guesthouse und warte, bis er eintrudelt und dann geht’s morgen richtig los!

Ich freue mich riesig auf die kommenden Highlights, denn ich habe mir diese ersten paar Tage bewusst ruhig gestaltet, damit ich etwas ankommen, mich mich ans Klima gewöhnen (still working on that one…), eine SIM Karte organisieren oder mich mit den ÖV Angeboten zurechtfinden kann. Doch damit bin ich jetzt durch, es kann losgehn – Sri Lanka wir kommen!

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sorry für de Fleck uf de Linse.. mueni dringendst putze =P

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