Adam’s Peak #SriLanka

Eins im Vorab: Es sind zwei Tage vergangen und ich kann immer noch kaum Treppen steigen – die Waden brennen, wüsste ich es nicht besser, hätte ich gesagt, sie sind innerlich explodiert.

Aber alles zurück auf Anfang. Wir reisten mit dem Zug von Kandy nach Hatton, um dort mit einem grausigen Bus nach Delhousie zu gelangen. Die Busfahrt war wirklich eine Odyssee, war es eine halbe Passstrasse, teilweise saueng und sausteil und der Bus war eine alte Krake, der m.E. ein paar mal zu oft rückwärts anstatt vorwärts rollte. Das Dörfchen selbst ist winzig aber sehr, sehr friedlich. Unsere Unterkunft hatte einen kleinen Balkon direkt am Fluss – würklich mega schön! Doch eins ist klar: Hier her kommt man nur, um den Adam’s Peak zu besteigen. Diesen sieht man nämlich bereits vom Dorf aus in seiner mächtigen Präsenz über alle anderen Hügel herausragen. Diese 2243m sollten also morgen bzw. in der Nacht bestiegen werden – das war unser Ziel. Der Wecker war um 02.00 Uhr gestellt, Abmarsch war um 02.30 Uhr. Geschätzte Gehzeit für bergige Schweizer: 2-3h, geschätzte Gehzeit für die flachen Holländer: 3-4h – scherz 😉 Sonnenaufgang war um 06.22 Uhr, also mussten wir zwischen 3-3,5h haben, um zeitig oben zu sein, so die Rechnung.

Wir zogen also los und sahen im Finsteren schon die Lichter des Weges, die auf den Berg hochgingen und es sah von unten schon wirklich sehr steil aus. In Sebas Augen flackerte leichte Panik, ist man sich dieses Territorium im Flachland ja kaum gewohnt. Zuerst ging’s gemächlich los, stetig nach oben. Irgendwann sind’s dann nur noch Stufen. Steile, hohe Stufen. Irgendwas zwischen 4500 und 5000 Stufen. Hätte er noch Luft gehabt, hätte er mir bestimmt seinen Unmut kund getan, denn auch ich hatte einen Puls im Grenzbereich 😉 Ab und zu haben wir bei kleinen Teestuben einen Halt eingelegt, eine Milo und Tee getrunken oder etwas Roti gegessen. Um 5.30 Uhr waren wir oben und hatten Zeit, uns neben unzähligen anderen Touris einzurichten, bevor die Sonne aufging. Bis dahin war es etwa 0 Grad und kalter Wind. Wir waren eingemummelt mit allem was wir hatten, haben wir ja beide mehr oder weniger für 30 Grad gepackt 😉

Der Sonnenaufgang war wunderschön, aber viel zu überlaufen. Die Menschen können einfach nicht geniessen, sondern müssen immer überall drängeln, schupfen und überhaupt, Mensch sein. Wir sind dann gleich wieder abgezottelt und hatten beim Runterlaufen wohl den schönsten Teil des Sonnenaufgangs ganz für uns allein 😉 Voila!OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAProcessed with VSCO with c1 presetProcessed with VSCO with c1 preset

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