Coconut life #Lombok

Hallo aus Lombok! Eine Woche ist schon vergangen, vieles ist passiert und doch hat sich nix geändert. Das wohl Schönste am Zurückkommen in Lombok war, wie herzlich ich von den Locals begrüsst wurde, die mich noch von meinem letzten Aufenthalt kannten.

Ich ging kurz im Nalua Shop vorbei und schon als ich den Blinker stellte, hörte ich wie mein Name gerufen wurde. Umarmung hier, Umarmung da, blabla. Einfach Wahnsinn, so begrüsst zu werden. Dasselbe dann abends beim Surfen mit Royce, meinem „neuen“ Surfbuddy, erneut Amerikaner aber nicht ganz so ein verrückter Vogel wie Jeremy, sind wir an einem ruhigen Abend nach Gerupuk Inside gefahren. Schon als ich ins Line-Up paddelte, hörte ich „Corina! Is it Corina?“ und ich „WTF? Ja?“ (ohni Brülle natürli blind…) und dann erkannte ich meinen alten Surfinstruktor von letztem Jahr, der seinen neuen Schülern stolz erklärte, dass ich letztes Jahr auch bei ihm war. Die dritte Begegnung war an der (Beschneidungs-) Zeremonie in einem ziemlich abgelegenen Dorf, zu der wir nach dem Surfen spontan eingeladen wurden (siehe Video). Ich stand mitten in den Dorfbewohnern, lauschte der Musik und Parade, als jemand über alle Köpfe hindurch winkte. Ein weiterer Surfinstruktor, der sich noch an mich erinnerte! Er kam hin, grüsste und wir quatschten kurz. Ich kann es fast nicht fassen, so bin ich mit ihm weder auf Instagram, Facebook noch sonst wo verbunden und trotzdem erkannte er mich auf Anhieb. Gemäss Royce’s „Männerperspektive“ liegt das daran, dass sich Männer primär an die Füdli der Frauen erinnerten. Jawohl genau. Ob das so stimmt oder nicht, habe ich nicht weiter abgeklärt. Fakt ist, ich trug anständige Shorts während dieser Zeremonie 😉

Royce ist also mein neuer Surfbuddy und der absolute Wellenkönig. Ohne Witz, der Typ hat so viele Wellen, wie alle anderen im Line-Up zusammen. Sein Feedback ist soo hilfreich und wir gehen jeden Tag zusammen surfen. Ich habe ein Vorbild und er hat einen Gefährten. Irgendwie so. Jedenfalls haben wir uns gegenseitig gefordert und sind an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen total ca. 5,5h im Wasser gewesen. Entsprechend war die Luft abends dann raus und nebst einem komatösen Schlaf hat’s nicht einmal für eine einzige Tanznacht gereicht. Doch das kann sich noch ändern!

Ganz typisch für Indonesien hatte ich dann auch noch meinen ersten kleinen Rollerunfall, als zwei Halbschlaue vor mir umfielen und ich reflexartig so schnell bremste, dass es mir auf der Sandpiste das Hinterrad wegzog. Mein Surfboard hat mich ziemlich gut geschützt, weshalb es dann einen Reparaturtag einlegen musste, ich hingegen habe nur Schürfungen am Arm, einen grossen Blauen Fleck am Hintern und „Muskelkater“ im Nacken.

Zudem habe ich endlich geschnallt, dass ich ja diese GoPro Halter nur aufs Brett kleben und kein Loch dafür reingebohrt werden muss (kei Ahnig wasi da gstudiert ha…), wodurch ich auch noch einige Aufnahmen machte. Es war kein Tag mit grossen Wellen, dafür umso besser zum Üben, wie ich mehr Tempo gewinnen oder schneller wenden kann. Leider hatte ich die GoPro genau bei der b e s t e n  Welle der Woche nicht eingeschaltet. Ich sag’s mal so, beim Zurückpaddeln hatte ich das Herz in der Hose und der Bootsfahrer hat wie wild gejubelt. Royce und ein herziger Schwede meinten nach meiner Rückkehr im Line Up nur: „Wir hätten beide niiieee gedacht, dass du das durchziehst….! Wir sassen nur so hier und sagten „Das macht sie eeeh nicht…und weg war sie!! Und wir nur so: Wooaaaaahh shiiiiit!!!““ Sagen wir’s mal so: Mein Ego wuchs innerhalb von einigen Sekunden, wenn auch nur temporär, exponentiell!

Der „Drop“, also dieses „reinfahren“ in die Welle, war so steil und hoch, ich dachte selbst nicht, dass ich auf dem Brett stehen bleiben kann und siehe da. Dann der offenen Schulter der Welle entlang zu fahren, die selbst immer noch ca. eine Handlänge über meiner Kopfhöhe hoch war, wäre einfach nur PERFEKTES GO PRO MATERIAL GEWESEN!!!!! Was für eine Schande, aber ja… Die Erinnerung bleibt im Kopf, wie so manche andere 🙂

Wie mein Coconut Life in Lombok so aussieht, habe ich in einem Clip für euch zusammengeschnitten. Viel Spass =)

Processed with VSCO with g3 preset
Nei das ist kei Make-Up, das isch 50+ Zink 😉

Processed with VSCO with c1 preset

Processed with VSCO with g3 preset
autschi – aber merci, gueti Platzierig zwüschet allne Tattoos 😉
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