Selamat Jalan Bali!

Ach ich kann’s kaum glauben. Wir wollten nur kurz vorbeischauen und „Hallo“ sagen und schwupps, sind wir wieder zwei Wochen in Bali stecken geblieben. Aber hey, das ist schon okay so. Mein Laptop und Mt Agung waren Grund genug, es hier noch etwas zu chillen. Einige unserer Freunde konnten nicht fliegen und hatten zig Flugverschiebungen, wodurch wir erst recht nicht in diesen Stress kommen wollten und es gar nicht erst versuchten.

Was haben wir gemacht?

Wir haben wiedermal den vollsten Bali Lifestyle genossen. Heisses Wasser, gutes Essen, noch besseren Cappucino, lustige Tanznächte und jede Menge Surfsessions. Wie das Leben sein sollte, oder so. Wir wohnten in derselben Villa wie noch im Mai und fühlten uns langsam echt wie zuhause. Mit unseren Freunden gibt’s auch immer spannende Diskussionen in Sachen Enterpreneurship, da alle irgendwelche Ideen haben und diese auch umsetzen. Ist wirklich eine Motivation, Teil eines solchen Kreises zu sein! Zugleich ist aber nun Hochsaison und neue Lokale und Shops schiessen wie Pilze aus dem Boden. Das macht mich manchmal schon etwas wehmütig, weil ich nicht weiss, wohin das hier mit dem Tourismus noch geht bzw. noch gehen kann.

Das Line Up ist zum Bersten voll mit Softboards und das Surfen hat mir am Schluss so echt keinen Spass mehr gemacht. Jeder droppt rein, zu fünft auf einer Welle schiessen sich die Kooks gegenseitig ab. Ich will doch eigentlich nur Spass haben. Zum grössten Teil stehe ich mir hier aber selbst im Weg, weil ich Schiss hab, dass mich eine Finne oder ein Surfbrett touchiert, weil die meisten im Wasser keinen Plan haben, was sie da machen.

Bali, oh Bali!

Sodeli. Das war’s jetzt für ein Weilchen mit meiner Bali Homebase. Der Abschied fiel mir schwerer, als ich es mir je hätte vorstellen können! Die letzten Tage haben da natürlich nochmals einen draufgelegt, weil es einfach so toll war. Aber Bali hat mir in den letzten vier Monaten einfach so viel gegeben! Neue Menschen in meinem Leben, die ich unter keinen Umständen missen möchte. An vorderster Front natürlich Sven, doch auch Jeremy. Und alle anderen, mit denen sich mein Weg hoffentlich noch öfters wieder kreuzen wird! Aber auch am Wiedervereinen mit Menschen von Zuhause / der Vergangenheit hat es nicht gefehlt. Begonnen hat alles mit Suzie, einer meiner Reisegefährtinnen aus Myanmar, die ich auf Bali wiedertraf. Dann kam endlich Marisa, meine liebe Cousine, um mir immerhin an Ostern etwas Familienflair zu vermitteln ;)) Später kreuzten sich meine Pläne mit Steffi (okay, das isch Lombok gsi, aber egal…) und dann oberspontan mit Nadine. Wahnsinn! Im Mai kamen dann – nach wie vor ziieeemlich unfassbar – Mami und Papi nach Bali. Wer hätte das jeee gedacht =P (sorry!) (Jap, ich bin offiziell mega stolz uf eu und sehr happy, dass ihr (ohni Englischkänntnis) en Langstreckeflug mit Umstiiege uf eui gnah händ 😉 Und ihr im Stockdunkle uf en Vulkan ufekraxlet sind. Und de Papi öppe s’erstmal überhaupt im Meer go schwimme isch.) Und sogar mit Jakob konnte ich noch einige Tage surfen – ihn habe ich im letzten Herbst in Bali kennengelernt. Und zuguterletzt traf ich sogar noch Melissa, meine allererste Schulfreundin überhaupt! Das alles gab Bali noch viel mehr ein Flair von „Zuhause“. Was natürlich Fluch und Segen ist, wenn man das Köfferli schon wieder am packen ist. Gäll.

In dieser Hinsicht noch eine Ode an die heutige Technologie und 4G in Indonesien, dass es mir ermöglicht, easypeasy mit meinen besten Freundinnen in Kontakt zu bleiben, Sprachnachrichten zu senden und zu hören (sorry Violi) und immer mal wieder zu telefonieren, wenn die Verbindung auch gut genug ist und die Zeitverschiebung und Pläne es zulassen! ICH VERMISS EU!  

Nun schaue ich natürlich mit einem weinenden und lachenden Auge auf alles zurück, bin aber unter’m Strich ooobeeeergigameegaa happy. Es hätte besser nicht laufen können, alles zäme. Und falls irgendwer mal Bali-Tipps braucht, ich habe SO EINIGE AUF LAGER.

Was gits suscht so Neus?

In Sachen Nachhaltigkeit

Ich esse seit ca. 4 Wochen kein Fleisch mehr. Ob ich das wieder für mehrere Jahre durchziehe? Ich weiss es nöd. Aber ich habe in Flores‘ so viele Hühnertransporte gesehen, dass es mir wiedermal komplett abglöscht hät. Zudem reisen wir jetzt mit Metallröhrli durch die Welt, um unseren Verbrauch an „single use plastics“ zu reduzieren. Sven hat auch einen Waschbeutel von Scrubba und bereits einmal kleinere Sachen wie Unterwäsche, Socken und Badesachen nachhaltiger gewaschen. Ich muen mini huushalterische Qualitäte denn mal no under Bewiis stellä.

Das Kapitel Sonnencreme – da nach wie vor grosser Verbrauch meinerseits – ist immer noch so ein Thema. Wir haben eine meeeegaaaaaa feine, tolle Sonnencreme entdeckt. Cruelty-free, Riff-freundlich, nicht schädlich für unseren Körper und keine Sekunde Sonnenbrand trotz 4h im Wasser und made in Australia. Mega! Trotzdem ist das Ding nicht 100% aus natürlichen Stoffen und kommt in einer Plastikflasche daher. Aber ja, diese ist immerhin so robust, dass man sie easy wiederverwenden kann.

Und dann habe ich auch zum ersten Mal Kleider in einem Secondhand Laden gekauft und „verkauft“! Voll cool 🙂 Mache ich ab jetzt öfters!

Reisepläne

Jetzt grad sitze ich in Yogyakarta. Ich erzähle euch in einem nächsten Post, was wir bislang in Java erlebt haben! Noch bis am 16. Juli sind wir hier, bevor wir nach Bangkok fliegen und dann langsam nach Chiang Mai wollen. In Bangkok steht ein Highlight für Sven bevor, da er sich zu seinem nahenden 30. Geburi selbst ein Geschenk machen wollte und Tickets für ein Konzert seines Lieblingskünstlers kaufte 🙂 In Chiang Mai möchte ich wiederum etwas Yoga machen und wieder „gesund werden“, da ich in den letzten Wochen mit der xten Erkältung (Merci ihr Klimaalage, immer so radikal vo 35 uf 15 Grad go abechüehle), Fieber, Zahnschmerzen und Andeutungen einer Blasenentzündung zu kämpfen hatte. Bangkok ist ja das Medizin-Tourismus-Zentrum schlechthin, weshalb ich mich dort wahrscheinlich auch mal kurz checken lassen werde. Do wett mer ja bim beste Wille nöd eifach um de Egge zum Dokter spaziere.

That’s iiiiiit! See you, adios muchachos. tschüssli tschau tschau. (hahaha sorry, de isch mer ez gad in Sinn cho. K., du checkschen sicher.)

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When you are too short for your friends…
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Denn mueni halt uf en Stägetritt ufestah hahahaha
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Lieblingsfoti vo Mami und Papi
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Flussdurchquerig Barfuess, Fuessreflexzonemassage inklusive
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Sunneufgang uf Mt. Batur
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Endlich acho, anesitze, heissi Schoggi trinke.
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Sidemen Riisfälder am Papi sim Geburi
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Erste und letzte Versuech, selber de Roller im Indo-Verkehr z stüre 😉
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Lieblingsfoti vode zwei Oster-Küken hahahaha ❤ ❤ ❤
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Day with the boys
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no immer es legendär blöds, aber soo repräsentativs Foti 😉
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That evening…;-)) happy we decided to go to the Lawn, that’s for sure. Always shiny hahaha
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see you!
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2 Kommentare zu „Selamat Jalan Bali!“

  1. hey hey, han de blogiitrag erst jetzt glese! so schön häsch a ostere und mich zrugdänkt! :-* Es isch mega schön gsi!

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