Chiang Mai #Thailand

Helloo! Ohh sorrysorrysorry, es war so ruhig hier! Grund Nr.1) Ich hatte nicht so viel zu berichten und Nr. 2) Wir versuchen zwischen durch immer mal wieder „slow travel“ Phasen einzubauen, weil das sonst langfristig einfach zu viel wird. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass es echt schön ist, mal wieder 5 Tage an einem Ort zu bleiben und die Umgebung so richtig zu erkunden. Nicht immer auf Schnelldurchlauf zu stellen. Deshalb haben wir uns zweieinhalb Wochen in Chiang Mai aufgehalten. Zuerst im alten Stadtkern, dann etwas ausserhalb in einem Hipster / Expat Quartier. Zu guter letzt gab’s dann die komplette „Abschottung von der Welt“. Dazu aber in einem weiteren Post noch mehr!

Chiang Mai ist eine Stadt im Norden Thailands und im Vergleich zu Bangkok wirklich herzig und chli. Der Verkehr ist so human, dass wir innerhalb der Old City meist zu Fuss spazierten oder ein MoBike mieteten. Das ist ein Mietservice per App, bei dem man mit einem QR Code das Fahrradschloss öffnen kann und pro 30 Minuten bezahlt. Voll praktisch! Ich sag euch aber, länger als 30 Minuten möchtet ihr nicht auf diesem Stein-Sattel hocken. Autschi!

Vegi & Digital Nomads

Chiang Mai (CM) ist ultrabekannt für Veganes oder mindestens Vegetarisches Essen. Dieses haben wir zwar ab und zu genossen, doch es war verhältnismässig natürlich schon teurer als der Streetfood. Besonders gefreut hat mich aber wiedermal die hohe Dichte an gutem Cappucino. Die Old City ist gespickt mit Tempeln und umgeben von einer Stadtmauer und einem Graben. Ziemlich interessante Architektur für Thailand! Noch viel bekannter als für’s Essen, ist CM aber als homebase für digital nomads. Viele probieren hier ihre ersten Schritte, versuchen sich an Geschäftsideen und sind wie verrückt am Networken. WiFi kriegst du an jeder Ecke, die Lebenshaltungskosten sind günstig, das Klima gut und Bangkok ist nur ein paar Stunden entfernt. Von dort fliegst du für wenig Geld überall hin. Für mich wär’s nix, mir fehlt das Meer. 1:0 für Bali.

Nimman & Ban Sathapon

Die Stadtteile Nimman sowie Ban Sathapon hingegen sind bei Expats sehr beliebt. Nimman ist etwas teurer (git sogar en Freitag Store und en huuufe Hipster Stores), Ban Sathapon liegt auf der anderen Seite der Hauptstrasse und ist deutlich erschwinglicher. Wir haben einiges erkundet, fanden die herzigsten Hüsli überhaupt und haben gelesen, Kaffee getrunken und gearbeitet. Ich habe die Reisevorbereitungen für unsere nächste Destination in die Hand genommen (wie kommt man über die Grenze, Visa, was können wir in diesem Monat alles machen, etc.) und meine wöchentlichen Artikel geschrieben. Zudem habe ich ein MEGA Highlight für Oktober organisiert, dazu aber sonst auch mal noch mehr. Sven hingegen war echt in die Arbeitswelt abgetaucht und superproduktiv, sodass wir unsere darauffolgende Woche „ab von der Welt“ auch wirklich beide geniessen können.

In derselben Expat-Umgebung ist auch die Maya Mall, mit mega gutem Essensangebot und cooler coworking Space. Und einem riesigen englischen Buchladen!! OMG, da hab ich mir grad zwei Bücher gegönnt. Ich muss mir irgendwo dringend wieder einen e-reader zutun, nachdem mein alter auf mysteriöse Art und Weise Beine gekriegt hat -.- merci denn! Leider sind die Kindle in Thailand so gut wie nicht erhältlich und wenn, dann für etwa doppelt so teuer wie Zuhause. Ja imfall! Aber shit happens.

Etwas weiter westlich dieser Region gibt es noch einen ganz lokalen Nachtmarkt, direkt bei der Universität. Mega cool und authentisch, hat uns unser Street Food Heini gefragt, wie zur Hölle wir diesen Nachtmarkt gefunden hätten? Sie hätten nie Pharang hier. Pharang ist das thailändische Bule, das wir schon aus Indonesien kennen. Nun, wie wir da hin kamen? Meine Kollegen von Mr. Loo haben hier ihre WC Container und das musste ich natürlich unbedingt abchecken 🙂

Khao Soi what?

Kulinarisches Highlight in CM ist trotz all den leckeren veganen Sachen und raw bakerys  definitiv die Khao Soi Suppe. Wenn ihr im Norden Thailands seid – unbedingt probieren! Das Süppli ist ziemlich sicher Brühe mit Kokosmilch und Curry, mit Nudeln, irgendwelche anderen Nudeln, rote Zwiebeln und irgendwelches saures Grünzeug. Und nach Wahl Ei, Fleisch, Fisch blabla. Aber auch ohne das ganze BlaBla war die Suppe der Oberhammer. Zum zNacht oder auch als Katerfrühstück. Schreibe euch unten noch das Resti mit der BESTEN Khai Soi überhaupt hin, hatte nämlich nicht nur eine. Aber Achtung, die Gute war oberscharf und mir tropfte der Schweiss nur so vom Nasenspitz. Feueralarm im Mund. Sven fand’s natürlich nicht scharf, aber der isst ja alles wie die Locals und ist somit als Massstab für normale Menschen nicht mehr zugelassen.

„Let’s go mountainbiking“, they said…

Als „Aktivität“ haben wir dann an einem wunderbaren Tag noch ein Mountainbike gemietet, weil wir den Hügel hinter Chiang Mai erkunden wollten. Da gäbe es wohl einen Tempel. Und ich sag’s euch, ich hätte zwischendurch nicht mehr gedacht, dass wir diesen Tempel noch lebendig erreichen werden. Es ging sage und schreibe über drei Stunden gerade den Berg rauf. Weit und breit keine anderen Velofahrer – logisch oder?! Was sind das überhaupt für zwei Affen, die da mit hochroter Birne mit etwa 2km/h den Berg hoch am abkratzen sind!?

Meine Stimmung (und mein Puls-ha!) war zwischenzeitlich so im Keller, ich hätte heulen können. Mein Herzschlag ballerte mir nur so aus dem Hals raus und der Schweiss brannte mir in den Augen. Es gab einfach keine einzige flache oder nur schon weniger steile Strecke. Ab und zu stoppten wir für einen Mini-Tempel, einen Wasserfall oder eine spezielle Aussichtsplattform. Dann fuhr ich auch noch beinahe über einen Skorpion und machte mir echt fast in die Hosen. Die Dingen sind ja nicht ganz ohne. Eine überfahrene Schlange gab’s auch noch! Aaahhhh! I HATE IT! Das Ganze kippte komplett, als wir das Strassenschild für Autos sahen auf dem Stand „Achtung: Tiefer Gang benutzen!“ WIEBITTEWAS?!?? Mein Velo war schon auf dem allertiefsten Gang und ich konnte nicht mehr anders, als nur noch vor mich hin zu grölen. Das endlose Lachen der Verzweiflung. Kapitulation pur. Ich fahr da jetzt hoch, auf Biegen und Brechen, mit einem dauerhaften Lachanfall. Den Dauerkrampf in den Oberschenkel ignoriere ich gekonnt. Mit Touristen vollgepackte Büssli schossen fleissig an uns vorbei, die einen hatten Mitleid pur, andere riefen „Go go go!“. Ich konnte nur noch lachen. Aus Mitleid für mich selbst. Sven hatte seinen Spass: „Er hätte sogar noch etwas schneller fahren können…“! JAA GEENAAAU!!! Das wetti aso zerst mal gseh…-.-!!!! 

Das allerletzte Strassenstück war dann so steil, dass, als ich etwas ruckartig pedalen wollte, ich mich plötzlich auf meinem Hinterrädli wiederfand. No churz es Männdli gmacht. Mol, lauft sensationell bi mir. Wäri det umgheit, hetti niemeh chönne starte… Aber hey, MIR HÄNDS GSCHAFFT. Pludiplutschnass. Der Tempel war ganz nett, mol. Aber der Stolz, dass wir als einzige auf diesen Berg gefahren sind und dass ich nicht aufgegeben habe, war noch viel besser 🙂 Die Videoaufnahmen sind gar nicht zu meinem Vorteil, aber ja. Im Nachhinein isch alles lustig, gäll.

Video?

Jap, es gibt wieder ein Video. Aber noch nicht jetzt. Muss das zuerst noch schneiden. Und ich möchte euch zuerst noch von unserer anderen, spannenden Woche in Chiang Mai erzählen – bleibt gespannt!

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Khao Soi Feast bei Khao Soi Nimman – best in town!
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Sushi Pre-Geburi-Heaven für Sven’s 30!
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happy birthday
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Mr Loo getestet – check!
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1 Kommentar zu „Chiang Mai #Thailand“

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