Angkor Wat & Sozialprojekte #Cambodia

Oohhh mein Gott – ich habe jetzt wohl genug Tempel für die nächsten 249234 Jahre. Nei Scherz, aber mol, eigentlich scho. Genaugenommen habe ich in diesem Jahr die wohl berühmtesten Tempel überhaupt besucht: Bagan in Myanmar, Borobudur und Prambanan in Java und jetzt auch Angkor Wat und das ganze Sammelsurium an Tempeln rundherum. KRASS!

Zusammengenommen mit den grossen Moscheen in Indien und den Hindutempel auf Bali ist das ein ganz schön religiöses Jahr für eine so Nicht-Religiöse-Person wie mich. Schräg gäll, so viel Begeisterung und Ausdauer wäre mir bei Kirchen ja niiiie in den Sinn gekommen. Aber vielleicht kommt das irgendwann ja plötzlich noch. Oder auch nicht. Wer weiss.

Jedenfalls ist Angkor Wat ein absolutes Muss, obwohl mein absoluter Lieblingstempel ganz klar Ta Prohm war. Der „überwachsene Dschungeltempel“ ist bekannt aus Lara Croft / Tomb Raider und was.für.eine.Sensation. Wir hatten den Tempel fast für uns allein und gingen ewig darin verloren. Er ist soooo mystisch, wie er von all den Wurzeln und dem Moos überwachsen ist. Würkli, wow. Ich habe hinderschi und fürschi geföttelet und gefilmt und ich entschuldige mich jetzt schon, dass es für euch sicher oberlangweilig wird, ein weiteres Mal tausend Tempelfotos und Szenen anzuschauen. Ha! Sage und schreibe über 8 Stunden lang haben wir uns zig Tempelanlagen angeschaut. Bis mir fast die Beine abfielen. Den Nacken hab ich mir auch noch verbrannt. He nei. Bei meiner Haut frage ich mich manchmal schon ein wenig, ob das eigentlich ein schlechter Witz ist. Scheint die Sonne 3 Tage nicht, verliere ich meine ganze Bräune. Ich bin zwar nicht die mehr Bleichste, aber man könnte meinen, ich hätte nach acht Monaten in der Sonne eine dezente Farbe. Bha. Die kommt so schnell, wie sie wieder geht. Adee merci.

Wer alles über die Geschichte der Tempel erfahren will, ist im Angkor Museum gut bedient. Dort haben wir uns quer durch die verschiedenen Könige und Mythen gelesen. Lustig ist: Der Tempel war ursprünglich ein Hindutempel. Mit dem Buddhismus, der nach Cambodia überschwappte, wurde er dann aber praktischerweise umfunktioniert. Sweet!

Siem Reap selbst hat mich aber MEGA überrascht. Ich wusste zwar mittlerweile, dass der Krieg hier noch nicht all zu lange her war, aber was wir dort vorfanden, war einfach nur sensationell: SO VIELE HILFSPROJEKTE! Mega viele Menschen aus dem Westen, die sich für die Bildung, Entwicklung und Verbesserung der Infrastruktur für Kambodschaner einsetzen. Und es ist nötig! Ich erzähle euch dann beim Post aus Phnom Penh noch mehr dazu. In Siem Reap an sich war es einfach wahnsinnig gut, diesen ganzen Support zu sehen. Auch gibts Handwerksbetriebe für Menschen, die vom Krieg „geschädigt“ sind. Sei es psychisch oder auch körperlich durch den Verlust von Körperteilen. Das ist nämlich hier ganz auffällig – Vielen fehlt ein Arm oder ein Bein. Grund sind die unzähligen Landmienen, von denen bis heute leider noch viele unentdeckt sind.

Wir haben auch ein Restaurant besucht, dass von Schweizern geführt wird. MEGA empfehlenswert. Sie bilden Jugendliche aus, die in Waisenhäusern aufwachsen und keine Perspektiven mehr haben, sobald sie zu alt für’s Waisenhaus sind. Sie fangen die Kids quasi dann auf, wenn sie plötzlich alleine, ohne Familie und ohne Geld dastehen. Richtig gut, richtig zukunftsorientiert. Auch in Sachen Nachhaltigkeit läuft hier viel, denn die Regierung interessiert sich beispielsweise nicht für geordnete Abfallprogramme und der ganze Güsel liegt halt irgendwo. Schön, wenn hier Westler erklären möchten, wie man’s besser machen kann. Aber trotz allem gibts natürlich noch viel mehr zu tun…

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