I’m home – for a bit. #Switzerland

Hoi! Grüezi! Hallo! Die meistens habens mitgekriegt: Ich bin wieder im Lande. Für es Momentli. Entgegen allfälligen Gerüchten hat dieser Besuch rein GAR nichts mit meinem Denguefieber zu tun. Wirklich. Es geht mir gut 😉 Bereits im September habe ich diesen Flug gebucht – Schnäpplijäger – und (fast) nur meine besten Freundinnen eingeweiht. Ziel war es, Mami und Papi zu überraschen. Diese stürmten ja bekanntlich das ganze Jahr ganz unterschwellig und konnten sich Kommentare wie „Ach, chum doch wiedermal hei“ oder „Wetsch nöd wiedermal öppis Normals schaffe?!“ einfach nie verkneifen. Sobald ich auf ein schönes Berg- oder Wanderfoto reagierte, schossen sie gleich mit „Gäll isch glich au schön i de Schwiiz, chum doch hei“ um die Ecke. Ez aber ernsthaft…!

Mir war klar: Wenn ich komme, dann so, dass sie es nicht so bald wieder vergessen werden. Ergo musste ich monatelang schauen, dass ich mich nicht verquatsche. Ein, zweimal war ich kurz davor und konnte mich grad noch so retten. Eine Floskel wie „Ja, im Dezember dänn…“ hätte alles versauen können. Mein Notlügenpensum 2018 ist jetzt klar ausgeschöpft, so oft kam die Frage „Ja wohii gosch denn im Dezember? Wänn gsehsch denn de Sven wieder? Wie gohsch denn uf Südamerika?!“ Notlüge nach Notlüge, das git wahrschindli bad Karma.

Schussendlich bin ich mucksmäuschenstill nach Bangkok entschwunden, habe den Blogpost dazu so geplant, dass er erst dann live geht, wenn ich schon fast im Wohnzimmer stehe. Den ganzen Donnerstag bin ich nach Zürich geflogen, wurde von Viola und Meli abgeholt, habe bei Meli in Rappi geschlafen und am Freitagmorgen sind wir dann ganz gemütlich in den Doggen gefahren. Ich war ja SO aufgeregt. Schon im Flieger habe ich etwa 25 Mal geheult. Einerseits, weil mir klar wurde, dass ich Asien nach 11 Monaten wirklich verlasse. Dass dieses Kapitel für einen  Moment hinter mir bleibt. Dass ich nicht sponti nochmals kurz nach Bali kann. Dass auch diese tollen Menschen für einen langen Moment weiter weg sein werden… Andererseits weil ich soo viel Vorfreude hatte, auf meine Freunde, auf die Überraschung, auf Winterpullis und Jeans… 🙂

Also, zurück zum Freitagmorgen. Ich lief einfach ins Büro rein. Papi sass da und hat mich überraschenderweise sofort erkannt. Und zum guten Glück hatte er auch kein Herzchriesi oder sonst was. Nur deutlich erhöhten Puls 😉 Mami war oben im Wohnzimmer und als ich reingelaufen bin, hat sie mich etwa 3 Sekunden lang nur angestarrt. Dann folgte das obligate laute „NEIN! Was machsch denn du do!?“, ziemlich bald gefolgt von „Isch öppis passiert?!“. War ja klar.

Die nächsten 30 Minuten konnten sich beide kaum erholen, von „Ez bisch du eifach do!“ zu „Ich chas nöd glaube“ zu „Blibsch au würklich?! Bis am 1. Januar?!“ war alles dabei. Ja ich bin hier. Ja ich bleibe. Ja, alles ist gut.

Ich bin jetzt hier, treffe unglaublich viele Freunde zum wunderbaren Wiedersehen und Quatschen, kümmere mich aber auch um einige Pendenzen. Schwiizer Bürokratie und so. Ebenfalls werde ich ab sofort nur noch mit Handgepäck reisen, weshalb ich ein neues Rucksäckli brauche und auch meine Packliste 2019 etwas smarter gestalten muss. Zudem muss ich auch ein bisschen vorbereiten, wenn ich wieder in wärmeren Gefilden bin, dass man mir ein „Sommerpäckli“ schicken kann. Solche Themen. Auch Impfungen standen nochmals an und Gespräche mit Gemeinde, Versicherungen und Co. Ebenfalls möchte ich teils Sachen verkaufen, so bini scho bitzli schockiärt, wie vill Züüg ich immer no iiglageret han. Halt so Theme, gäll.

Was nun? Am nächsten Montag fliege ich noch für ein paar Tage nach Holland. Grosses Wiedersehen mit Sven, aber auch anderen ehemaligen Mitreisenden. Dann zurück in die Schweiz. Er fliegt am 26. Dezember ebenfalls nach Zürich und gemeinsam werden wir am 1. Januar 2019 nach Buenos Aires fliegen. Dann heisst: Vamos! Wir brechen auf nach Uruguay, wo ich Carla wiedersehen werde und nach Patagonien. Teile davon werden wir uns ein eigenes Büssli leisten, damit wir die maximale Freiheit haben. Anschliessend gehts nordwärts. Wie genau? Keine Ahnung. Ein Teil der Panamericana? Oder die Ganze? Ich weiss es nicht. Keine weiteren Pläne, einfach mal gehen, mal schauen.

Mein einziges Ziel 2019 ist, mehr Freiwilligenarbeit zu leisten. Mehr zu lernen und mehr zu geben. 2018 war mein persönliches Jahr, vieles habe ich für mich gemacht, für meine Entwicklung oder nach meinen Interessen. 2019 kann ich diesen Rucksack hoffentlich so verwenden, dass ich zwar weiterhin lerne, aber hoffentlich auch noch mehr andere davon profitieren werden. Bis gli!

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Meh Schal als Mensch…

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Willkommenskommitteee! Inkl de Körperlose Yvonne mit Glatze;-)

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Im Taxi am Morgen am 4i ufm Weg an Flughafe…

 

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