Hello from the Netherlands #Holland

Wie schnell die Zeit vergeht! Kaum eine Woche Zuhause, sprich in Benken, Rappi, Züri, Rappi und schon gings ab nach Holland. Sechs Tage gingen so schnell vorbei, ich habe das Gefühl, ich bin zu gar nix gekommen.

Aber hey: Schön wars! Das Wiedersehen mit Sven stand selbstverständlich im Mittelpunkt. Gescherzt haben wir oft, ob wir uns mit normalen Kleidern überhaupt erkennen, da wir uns immer nur mit Sommerklamotten und Schwimmsachen sahen. Doch da stand er am Flughafen, die Haare mittlerweile länger (und leider schöner…-.-) als meine und den Winterpulli montiert. Der Rest: Same same. 🙂 Wir lebten in Rotterdam, der wunderbar multikulturellen Stadt, die für den mordsriesigen Hafen berühmt ist. Für einen Ausflug in den Hafen hats leider nicht gereicht, das machi dänn es andärs Mol.

In Rotterdam habe ich zuerst mal ganz in holländischer Manier ein Fiets (Velo) erhalten. Natürlich mussten wir den Sitz beim Mech erstmal runterstellen: Die Holländer zählen zu den grössten Menschen der Welt. Da chani natürli nöd mithebe. Dann waren wir aber startklar und ich habe in den darauffolgenden Tagen eine kleine Rotterdam-Tour erhalten. Dass man beim konstanten Eiswind immernoch schmerzlos Velofährt, ist ja das eine. Aber die lieben Holländer hocken selbst bei den affenkältesten Temperaturen noch draussen im Biergarten, höchstens eine Wolledecke über die Beine und friedliche in Bier säufeln. Na bravo. Vonwegen, in der Schweiz ists kalt. Der Wind ist aber echt eine andere Liga und hat mir fast das Gesicht abgefräst.

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Vor der berühmten Markthalle in Rotterdam – am verfrühre.

Essen

Zwei tolle Restaurants habe ich zur allgemeinen Empfehlung. Beim einen Dinner habe ich aber natürlich keine Kamera dabei gehabt, ghört sich ja nöd immer. dDch das peruanische Restaurant (ganz unterem Motto Südamerika, gäll) Ceviche y Maas in der Deliplein Area kann ich definitiv empfehlen. Hipsterige Umgebung an einer mega schönen, französisch angehauchten Piazza. Rundherum hats alte Hafengebäude, die zu Lofts oder einer Markthalle umfunktioniert wurden. Yummmm!

Das Tea Lab empfehle ich für kreative oder fleissige Nachmittage. Leckeres Essen (in meinem Fall äs Geisse-Chääs-Mango-Rucola Sandwich) und superwürzige Tee’s gibts hier. Im oberen Stock hats sogar etwas bessere Arbeitsatmosphäre mit Bürostühlen, wo man auch mal ein Meeting abhalten könnte.

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Hipsterstrasse

Die Witte de Withstraat ist definitiv die Hipsterstrasse schlechthin. Ein Yogastore mit tusig Räucherstäbli, Hokuspokus Büächer und einer dekadenten Auswahl an tollen „fancy“ Yogaprodukten wie Mandelika Matten darf nicht fehlen. Und Kristalle soweit das Auge reicht. Hoppla. Zudem hats an dieser Strasse mega hipsterige Bars, richtig coole Möbelläden (Vintage, Handerlesen, bladibla) und überhaupt alles, worauf ich eh immer scharf bin. Des Bugets wegen bin (und des fehlenden Zuhauses wegen) bin ich aber froh, dass ich keine Zeit hatte, in die einzelnen Läden reinzuschnuppern. Sven kennt mich wohl mittlerweile gut genug, weiss, dass ich wie verrückt darauf abfahre, aber weiss auch, dass ich ja unterm Strich eh nix kaufen kann. Mäh.

Hotel New York – Holland / America Lijn

Im Zentrum der Stadt, im Fluss (Neue Maas) auf einer kleinen Halbinsel gelegen ist das Hotel New York. Es war um 1900 der Hauptsitz der Holland America Lijn. Die Verbindung Rotterdam-New York transportierte Passagiere und verhalf über einer Million Menschen zum Auswandern in die USA. Was für ein historischer Ort, kann man sich beim Stil des Gebäudes und der umliegenden Architektur genau vorstellen, wie die wohlhabenden Madames und Monsieurs dort für ihr Abenteuer aufbrachen und von den angehörigen mit weissen Taschentüchern Adieu gewunken wurden. Lol.

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A day well spent at the Efteling

Ohh myyy… JEDER Holländer EVER hat vom Efteling gesprochen. Da muss man offenbar einfach einmal im Leben gewesen sein. Herzig wars auf jedenfall. Es ist wie ein Mini-Europapark mit Achterbahnen, Traumwelten und jeder Menge kulinarischen Kuriositäten wie die Olliebollen. Etwas Berliner-Teig, aber ohne Füllung! Die schnellen Achterbahnen sind natürlich mein Favorit, obwohl mir nach der einen dann wirklich etwa eine halbe Stunde lang schlecht war. Hupsi. Chalt isches gsi, aber schön.

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Meet up with travel friends!

In Asien habe ich mich doch räääächt oft gefragt, wer denn genau in Holland noch arbeitet, wenn gefühlt alle Holländer auf Reisen sind. Kein Ort ohne eine Horde Niederländer. Entsprechend habe ich doch ein paar Menschen kennengelernt und gar Freundschaften mit den Flachländern geschlossen. Entsprechend habe ich in Amsterdam einen Mädelsabend mit zwei Ladies eingelegt, in Tilburg den Sebas zum Schlittschuhlaufen wiedergetroffen und wir haben uns in Den Haag mit der lieben Nynke zu leckerem Z’Nacht und Vino verabredet. Hach, wie schön schon ein Wiedersehen doch ist!

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