Tipps & no tricks #CPH

Norreport

Der nördliche Teil der Innenstadt rund um dem nahezu wichtigsten Bahnhof Kopenhagens Norreport beherbergt das wohl leckerste Avocadobrötli ganz Kopenhagens 😉 Im Bacchouse lässt es sich bestens den Bacchus huldigen und lecker frühstücken oder apérölen.

Für den späteren Snack unbedingt in die Markthalle Torvehallerne, da gibt’s alle Delikatessen so frisch wie’s geht und eine mega Auswahl an gesunden und weniger gesunden Leckereien.

Norrebro

Norreport grenzt an die Seen Kopenhagens, die superschön zum Spazieren und Sporteln einladen. Überquert man die langen Brücken, landet man direkt in Norrebro. Einem ganz besonders hippen Stadtteil mit coolen Restaurants, noch mehr Cafés und dem Acne Archive ( ❤ ❤ ❤ ).

Für „eine gemütliche Runde unter Freunden“ empfiehlt sich das sehr gemütliche Bevar’s. Hier gibt’s eine hammermässige heisse Schoggi und aussergewöhnliche „Chäs-Fleisch-Plättli“, die noch ganz andere spannende Beilagen drauf haben als nur Trauben und Nüsse.

Osterport

Etwas mehr im Osten liegt der Osterport mit der alten Festung Kastellet, die wirklich sehr schön angelegt ist und etwas erhöhte „Festungsmauern“ besitzt, auf denen man wunderbar joggen und die Aussicht auf Kopenhagen geniessen kann.

Um’s Eck liegt dann auch gleich der Toldboden, eine etwas chicere dining area, wenn man es so nennen möchte. Personal und Klientel unfreundlich, Essen durchschnittlich, Location und Design leider geil. Trotzdem, ich würde maximal für den Apéro draussen nochmals hin.

Vesterbro / Frederiksberg

Im Westen nicht’s Neues, das stimmt so nicht ganz. Vesterbro ist very hipster, aber das finden wir „Jungen“ ja sowieso cool, oder? Für meinen Geschmack hatten wir hier definitiv zu wenig Zeit verbracht, doch das hole ich beim nächsten Mal nach! (M., bittibitti wann gehen wir nochmals nach CPH?)

Unbedingt besuchen müsst ihr die Gammel Kongevej. Dort das Craft coffe & Studio, wo nicht nur frischer Kaffee serviert, sondern auch gleich selbst Keramik hergestellt wird. Vis à vis liegt der 2nd Rag, eine klitzekleine Secondhand Boutique mit wirklich tollen, hochwertigen Sachen. Ich bereue es sehr, die Stan Smith’s mit rotem Fell nicht gekauft zu haben… Etwas weiter westlich dann bei der Bak Boutique schöne Dinge wie Deko, Poster, Bilder und Notizbücher bestaunen.

Am Vaernedamsvej später beim Aesop Shop etwas Handcrème testen und nebenan beim Granola oder der Hjem Kaffeebar was essen oder trinken.

Zum Abschluss geht’s ins Carlsberg Museum, welches an sich nicht der Megarenner ist, doch es gibt genügend Freibier. Daher war es doch ziemlich cool 🙂

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Meet me in the middle #CPH

Das Herz von Copenhagen ist das wohl berühmteste Stadtsujet Kopenhagens: Nyhavn mit seinen farbigen Häuschen. Die Stroget – die „Haupteinkaufsstrasse“ – verbindet Nyhavn mit dem Ratshausplatz, dazwischen findet sich ein Sammelsurium an Gässchen und Strassen, die mit Cafés, Boutiquen und schönen Plätzen zum Verweilen einlädt. Hier ein kleiner Guide, mit anderen Tipps oder Empfehlungen als jenen, die in all den bekannten Guides veröffentlich wurden (z.B. Atelier September, omnipräsent auf Instagram, aber wir haben ein gemütlicheres Café mit ebenbürtigem Avocado-Brötli gefunden, mehr dazu im Norreport Teil 😉 )

Verweilen

Der Botanische Garten ist wirklich wunderschön, grün, vielseitig und wer friert, steht einfach 5 Minuten ins Palmhouse. Dort beschlägt die Brille schon beim Eintreten und man fühlt sich gleich wie im Urwald Brasiliens.

Auch der anliegende Park mit dem Statens Museum for Kunst ist wunderbar weitläufig. Unfassbar, so viel Grünfläche mitten in der Stadt.

Verweilen lässt es sich auch auf der hop on / hop off bus tour, die uns auf dem bequemen Weg entspannen und trotzdem alles „entdecken und erfahren“ lässt. Startpunkt der Bootstour sowie zwei Bustouren bei der Hojbro Brücke.

Café trinken und essen

Den ersten Café oder besser, den frisch gepressten Saft und ein gutes Sandwich gibt’s im Big Apple an der Kronprinsessegade 2. Der Fitness Fighter war superlecker – definitive Empfehlung.

Etwas mehr People watching gibt’s bei Holm’s. Eine Gastrokette, die aber viel sympathischer ist als Joe & the Juice, das man auch überall wiederfindet. Lage: Vis a vis vom ebenfalls bekannten Café Norden. Macht super Scones, Cookies und Brote. Aber alle Achtung, der Chai Latte ist spicy as f…

Einkaufen

Hay mini market im Hay House an der Ostergade 61. Von der Zahnpasta von Marvis (gekauft), über süsse Kreationen von Studio Arhoj (weiterträumen) oder den Eigenproduktionen von Hay gibt’s alles. Doch nur schon der wunderschöne Altbau ist einen Besuch wert. Nebst vielen unnützen Dingen wie besonders hübschen Büroklammern oder Stiften und Aufbewahrungsmöglichkeiten, hat’s auch wirklich sinnvolle Stücke wie Kissen, Teppiche und hübsche Tagesdecken, die zu meinem Glück nicht ins Handgepäck gepasst haben.

Plint – cooooler süsser Laden mit Deko und weiteren Haushalts-Schönheiten von bloomingville, house doctor, etc.

Weekday, & other stories – Zwei Topläden der H&M Gruppe, die es in der Schweiz nicht gibt, aber die coolsten Sachen haben. Samsoe & Samsoe – gibt’s bei uns nur bei Zalando, daher auch ein wichtiger Besuch. Ebenso der Sneakerstore „naked“. Woodwood gibt’s nur und wirklich nur in Copenhagen und den dazugehörigen Dauersale im Woodwood Museum (Euphemismus für Outlet).

Und weil das Beste zum Schluss kommt: Es gibt sogar einen Acne Store in der Innenstadt – GUT für mich, war ich nicht mit M. da 🙂 sonst wär wohl der Shoppingwahn ausgebrochen…

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Christianshavn & Christiania #CPH

Irgendwie ist ganz Kopenhagen ein bisschen die authentische, coole Version von Zürich West. Christianshavn ist eine künstlich angelegte Insel, die architektonisch spannende Bauten, gleich neben süssen romantischen Kanälen, direkt bei der Freistadt Christiania beherbergt. Doch eins ums andere.

Zuerst haben wir Christianshavn per Boot erkundet, was schon sehr eindrücklich und für Architekturfans (Amateure wie mich und sicher auch solche mit mehr KnowHow) echt spannend ist. Anschliessend war klar, diese Insel müssen wir auch zu Fuss erkunden, denn da gibt’s ganz vieles zu entdecken!

Papiroen – Street food festival

Bei der sogenannten Papierinsel, direkt neben dem center for contemporary art, fand ein Streetfood Festival statt, welches jenes vom Güterbahnhof in Zürich wirklich um Welten, nein Galaxien schlägt. Das Essen war der Hammer und die Menschen waren soooo nett. Man setzt sich zueinander, von der Züri-Arroganz keine Spur und das, obwohl alle superhip daherkommen. Beim Zentrum für zeitgenössische Kunst fand gerade die Ausstellung „wish trees“ von Yoko Ono statt – so gefällt mir Kunst.

„Make a wish. Write it down on a piece of paper. Fold it and tie it around a branch of a Wish Tree. Ask your friends to do the same. Keep wishing. Until the branches are covered with wishes.“

Christiania

Die Freistadt Christiania ist einen ganz besonderen Besuch Wert. Man wird in eine Gesellschaft versetzt, die in einer alternativen Parallelwelt lebt. Irgendwie fühlte ich mich dort sehr wohl, keine Spur von „Herr der Fliegen“ oder so. Obwohl es an jeder Ecke nach Gras gerochen hat, ist das Konsumieren von stärkeren Drogen strikt verboten. Es gibt also doch noch Regeln, halt einfach andere 😉 Und es hätte wirklich unzählige Fotomomente geben, doch die Werte der Bewohner von Christiania respektiere ich natürlich und habe mich an das Fotoverbot gehalten, obwohl mir dauernd der Finger juckte. Damn.

108

Beim Spaziergang zurück Richtung Nyhavn kommt man am berühmten Noma vorbei – einem der besten Restaurants der Welt. Seit Anfang 2016 hat das Noma seine kleine Schwester, das 108 eröffnet. Bei uns hat’s für einen kleinen Café Stopp gereicht, da sich das Menu absolut ausserhalb des gesunden Menschenverstandes befindet. Vielleicht in einem anderen Jahr…;)

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Hej København #CPH

Ich glaube, Kopenhagen ist meine neue Lieblingsstadt. Ich bin mir noch nicht sicher und fälle mein Urteil wohl erst im Dezember final, nachdem ich Auckland und Wellington zum zweiten Mal besucht haben werde. Aber zurück zu Kopenhagen: Gibt es etwas cooleres, als die – in der Tat – supercoolen Dänen auf ihren Fahrrädern, die immer perfekt gestylt in den hübschesten Cafés sitzen, durch die perfekten Parks joggen oder mit ihren knuffigen Hunden unterwegs sind? Ja, cooler wäre wohl, wenn ich auch mitmachen könnte und mein Köfferli für einen längeren Aufenthalt in Kopenhagen packen dürfte. Leider nein.

Deshalb ein bisschen Kopenhagen für Zuhause: Die Dänen sind richtig stylisch. Auch im Heim. Das hat unsere Airbnb Wohnung bewiesen, obwohl diese wohl wirklich etwas zu spektakulär war. Denn unsere eigentliche Wohnung hatte am Vortag einen kleinen Brand, wodurch unsere Gastgeberin uns in die Wohnung ihrer (kleinen) Schwester – die selbst noch gar nicht richtig eingezogen ist – versetzt hat. Die Wohnung war viel zu cool und einfach nur wunderschön. Die Lage war eine Sensation, direkt am Fluss und bei den Parks, in Gehdistanz zu Norrebro, Indre By oder Osterbro. Busstation und tolle Cafés gleich vor der Tür. Mit Sicherheit ist die Wohnung unbezahlbar und das Interior sowieso. Ein dänischer Designklassiker reihte sich an den nächsten. Ein Paradies, doch auch etwas too much, um noch wohnlich zu sein.

Hier einige Eindrücke der Wohnung. Tipps & mehr für die anderen Stadtteile gibt’s dann noch separat.

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