Tiere und Pflanzen der Dom Rep

Tolle Eindrücke aus der Dominikanischen Republik, mehr Infos zu den Bildern stehen direkt in der Bildunterschrift.

Ochsen
Die Gastarbeiter aus Haiti arbeiten heute noch unter unzumutbaren Umständen, ohne Maschinen maximal mit der Unterstützung von Ochsen auf Zuckerrohrplantagen.
Kaffee
Kaffee in unterschiedlichen Verarbeitungsstadien
Bananen
Bananenbaum bzw. Frucht
Seestern
Der Seestern überlebt über Wasser nur 30 Sekunden, weshalb wir ihn lediglich unter Wasser fotografiert haben.
Freie Hunde
Beinahe so viele Hunde wie Menschen sind mir in der Dom Rep über den Weg gelaufen – und keiner hat mich angekläfft, alle waren zuckersüß und ich hätte sie am liebsten gleich alle heimgenommen…

Früchteplantage

Kakao
Frischgemahlener Kakao

 

 

 

Hola Hola – Dominican Republic

Wir buchten typischen all inclusive Pauschalurlaub in der Dominikanischen Republik. Klingt schlimmer als es ist, doch ich stellte mir vor, dass wir zwei Woche in der abgesicherten Hotelanlage eingebunkert sind und die Anlage nie verlassen (dürfen). Viele Geschichten habe ich gehört, von Orten wie in Zanzibar, wo die Hotelanlage mit Stacheldraht umzäunt ist und von Bewaffneten bewacht wird. Natürlich kann Frau dort entspannen, ein wunderbares Meer geniessen und die Seele baumeln lassen. Doch möchte ich das wirklich? Drinnen liege und auf heile Welt machen, während ich in einem Land weile, dessen Realität strikt von mir getrennt wird?

Diese Definition von Hotelurlaub trifft nicht meine Reiseinteressen. Ich möchte sehen wie die Menschen leben, was sie lieben, wie sie handeln. Ich möchte meine Einstellungen und Gewohnheiten durch ihre Perspektive betrachten und so meinen Horizont erweitern, mich verändern, verbessern oder einfach mal nur staunen. Ob das im all inclusive Urlaub möglich ist? Ich dachte nicht, doch wurde ich eines besseren belehrt.

Nun hat mich das äusserst typische all inclusive Resort, welches 90% Amerikaner beherbergte, nicht vom Gegenteil überzeugt. Vielmehr hat mich die Offenheit der Dominikaner oder anderer Bewohner der Insel, die vor Jahrzehnten in die Dom Rep ausgewandert sind, davon überzeugt, dass auch ein Pauschalurlaub viele spannende Möglichkeiten bietet, um ein Land erleben zu können. Oder zumindest etwas einheimische Luft zu schnuppern, bevor man abends todmüde aber überglücklich wieder in das (überteuerte) Resort trottet…

Dank Ausflügen im Inland und durch den Osten der Insel – teilweise geführt von Auswanderern, die seit über 30 Jahren in der Dom Rep wohnen – durften wir spannende Einblicke und auch unbekannte Facetten erleben. Wir haben teilweise aber auch die typischen Touristenfallen gebucht, doch richtig enttäuscht wurden wir nie. Ein Tipp: Manchmal lohnt es sich wirklich, dort die VIP Packages zu buchen.Beispielsweise eine Katamaranfahrt nach Mano Juan auf Saona. Wir hatte richtig viel Platz auf unserem Luxuskatamaran und konnten uns sonnen, baden, und hatten richtig leckeres Essen. Zudem besuchten nur wir das Dorf der Einwohner und hatten daher auch nicht so viele Touristen vor Ort. Der „Normalo“-Katamaran hingegen sah aus wie ein Viehtransport: 200 eingeölte Touris quetschten sich wie Sardinen auf die Tragfläche. Das wäre mir der im Verhältnis doch nicht ganz günstige Preis nicht wert gewesen.

In den Bildunterschriften hat’s noch ein bisschen mehr Details zu den Bildern 🙂

Strand Punta Cana
Morgens um 7 Uhr am Hotelstrand…
Mano Juan
Einziges Dorf auf der geschützten Insel Saona. Die Insel ist vom Festland abgeschnitten, die Bewohner verlassen sie auch kaum. Eingekauft wird über „Bestelllisten“, welche an die Verwandten in La Romana gesendet werden, sodass diese die Einkäufe tätigen und ins das Transportschiff verladen können. Auf dem Dorf fehlt nebst dem Supermarkt an nichts – es gibt Schulen und Ärzte.
Mano Juan
Boote bei Mano Juan
Playa Bayahibe
Teil eines Naturreservates am Karibischen Meer – nebst ein paar Hühnern ein menschenleerer Strand mit grossen und kleinen Muscheln und besonders vielen Krebsen.
Mano Juan
Nebst des karibischen Flairs überwiegt auch ein Abfallproblem die Karibik – die Bewohner wollen Abfall nicht sammeln, der Staat möchte den Abfall nicht abtransportieren. Also wird demonstrativ alles liegengelassen, was das Landschaftsbild leider auch nicht unterstützt… Aber so scheinen sie zu sein, die Dominikaner – nicht’s stört sie. Was sie zum Glücklichsein benötigen? Das absolute Minimum.
Pina Colada Bar
Bester Pina Colada (auch alkoholfrei) auf der Bacardi Island im Norden der Dominikanischen Republik.
Bacardi Island
Badeort für die wohlhabenderen Dominikaner und Touristen auf der Bacardi Island – wo einst der Bacardi Werbespot gedreht wurde.
Bacardi Island
Ankunft mit dem Boot…
Buckelwale
Im Frühjahr bewegen sich die Buckelwale nach Samana im Norden der Insel, wo sie bei der Paarung beobachtet werden können.
Samana
Wasserfall auf der Halbinsel Samara.