When in Biarritz… #btz

Dass ich von Biarritz begeistert bin, ist mittlerweile allen bekannt. Man nehme eine Prise Paris und vermische sie mit einer Messerspitze Atlantikcharme und knete den Teig mit selbst ausgebauten Campern und ganz viel surf- und skatebegeisterten Menschen. Die Franzosen sind hier zwar ziemlich cool drauf, doch ab und zu sind sie eben doch wie in Paris: trop chic und ziemlich kühl.

Wer es jedoch in dieses tolle Eck (genaugenommen 43° 29′ N, 1° 33′ W) schafft, dem möchte ich einige Highlights nicht vorenthalten. Bien alors, on y va.

manger

Bali Bowls. Neu, super erfolgreich und nächstes Jahr hoffentlich in ausgebauter Version vorhanden: Leckere Smoothiebowls mit frischen Früchten und anderen leckeren Toppings. Super nach dem morgendlichen Surfen. Schade: übelst lange Wartezeiten, aber dafür haben wir Verständnis, denn es wird alles ganz frisch und auf kleinstem Raum angerichtet – to be continued!

CAB. waren letztes Jahr schon da und kamen zurück. Sensationelle Burger und lustige „Pommes“.

CIBO. Pizza heaven oder eher pizza ciel, um den Franzosen würdig zu sein.  Und guter Plan B, sollte das CAB geschlossen oder rappelvoll sein 😉

L’amiral. très français, mega interior und super Lachstartar.

Maison Dezamy. Der Dessert nach einem kleinen Essen im L’amiral. Unbedingt das Schoko Sorbet probieren!

Bonheur. Sieht sooo cool aus, leider hat’s bei uns nicht für einen Besuch gereicht. Wird nachgeholt 😉

boire

L’hétéroclito. Uiuiui, ich wollte unbedingt hier hin, weil es auf Instagram so cool aus sah. Cool ist es auch, aber die Typen bzw. die Bedienung da sind wohl etwas too cool für mich. Unfreundlichster Service ever, aber für Weisswein, Apéro und eine wunderbare Aussicht war es tiptop.

Etxola bibi. Jederzeit perfekt, zum Snack, zum Apéro oder auch zum Dessert für den Kaffee. Die kleine Bude unter den Bäumen ist DER Hotspot, um den epischen Sonnenuntergang – welcher an den Himmel nach blutenden, feurigen Kriegsschlachten bei Herr der Ringe erinnert – zu geniessen.

Eden rock café. In den Felsen, wenn die Flut kommt, bloss nicht zu weit vorne sitzen 😉

OPERA VINALIS 64. grosser Weinladen mit tollem Innendesign und sicher auch tollen Weinen!

faire du shopping

btz boutique. viel zu cooler Laden mit richtig coolen Labels, auch viele Lokale Brands wie die Koalition Fins. Auch coole Bücher, Accessoires und Kleidung!

bonjour. ganz toller interior Laden. Leider (besser) keine Zeit und kein Platz im Handgepäck gehabt.

bamba longboards. hangemachte Bambusboards aus Spanien. Wurden am Strand an einem kleinen Pop-Up „Store“ verkauft. Sogar kurzes Testfahren war erlaubt – viel zu cool!

EQ sunprotection. Organic shea butter, beeswax, Organic nyamplung oil und organic olive oil. Klingt eigentlich ziemlich essbar und fühlt sich wirklich super an. Die Farben sind cool und der Sonnenbrand bleibt garantiert weg.

Les enfants terribles. Deko, Kleidung und Accessoirs – einmal mehr. Auch wieder ziemlich coole Labels, z.B. Ferm living.

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maison dezamy
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L’amiral
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des enfants terribles
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CAB
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Weizensmoothie in der Innenstadt
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btz boutique
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bali bowls
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bonjour interior
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bonheur
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maison dezamy
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maison dezamy
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cibo pizza
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btz boutique
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OPERA VINALIS 64

Mahalo #btz

„Mahalo“ is a Hawaiian word meaning thanks, gratitude, admiration, praise, esteem, regards or respects.

Treffender könnte ich meine Gefühle gegenüber den letzten vier Tagen nicht ausdrücken. Und „zu kurz, zu schnell vorbei“, das ist wohl auch ziemlich zutreffend.

Biarritz hat mir ja schon im letzten Jahr gefallen, doch nun hat es sich nochmals ein bisschen mehr zu einem hippen Hotspot für Surfer und für solche, die es gerne sein möchten (me), gemausert. Ich könnte glücklicher nicht sein, als ich es an den letzten Tagen war. Die Sonne, perfekte Wellen und die unverhältnismässige Freude, wenn ich es an den Wellen und deren Ausläufern vorbei ins Line-up hinausgeschafft habe, ohne dass mir die Arme vom Paddeln abgefallen sind.

„Out of water, I am nothing.“ Duke Kahanamoku

I am completely with you, Duke. So gern würde ich diese energiegeladenen vibes mit nach Hause nehmen, ihnen in meinem täglichen Leben einen Platz geben. Doch irgendwie sind das zwei Welten: Der ruppige Alltag und dann diese ausgeglichenen Momente, dem Ozean so nah. Ich bewundere all die Menschen, die sich dem Lifestyle der Wellen, des reduzierten Besitzes und der ledernen Haut verschrieben haben. Die, die mit ihrem Bus die Atlantikküste abklappern, auf der Suche nach dem besten Spot. Die, die es so sehr lieben, dass sie sogar Kinder, Haustiere und so ziemlich ihren ganzen Besitz in den Bus reinpacken, um dem Meer so nah zu sein. Vielleicht stelle ich mir das alles zu romantisch vor, doch so will ich auch verreisen. Am liebsten nächstes Jahr – Biarritz, nous revenons. That’s for sure.

Und ganz vielleicht überwinde ich mich ja doch noch, mir den lange gehegten Traum eines Skateboards zu erfüllen, um zuhause irgendwie die surf vibes aufrechterhalten zu können. Bis dahin muss ich wohl in Erinnerungen schwelgen und mich daran erinnern, wie die Natur innert wenigen Sekunden aus einem trügerisch flachen Ozean solch wunderbare Wellen zaubern kann. Magie.

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penny board love

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paddle paddle paddle
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baby waves
Processed with VSCO with g3 presetyou know you had a great day, when freckles are out!

Biarritz – surfen & sunset gallery

Wie in meinem Post zu Fuerteventura beschrieben, habe ich vor ca. 2,5 Jahren die Liebe zum Surfen entdeckt.

Das Gefühl, wenn man nach stundenlangen Kämpfen endlich auf dem Brett steht, ist unbezahlbar… Doch dazu kam es während meinem Surfurlaub in Biarritz kaum… Dafür habe ich andere, wundervolle Erfahrungen gesammelt.

Zum ersten Mal bin ich mit einem Kollegen in den Urlaub gefahren, der weder mit mir verwandt, noch mein Freund ist. Noch besser: Er ist verheiratet. Nachdem wir uns monatelang den Kopf zerbrochen haben, ob das moralisch überhaupt vertretbar ist, zusammen surfen zu gehen, obwohl beide in einer festen oder noch festeren Beziehung sind, haben wir unseren Mut zusammengenommen, unsere Partner um Erlaubnis gebeten und Ende August war es schon so weit.

K. reist jährlich mindestens einmal nach Biarritz, ich war noch nie da. Er reist jeweils mit seinem Surfbus, aber das war mir (und seiner Frau) dann doch ein bisschen zuviel Zweisamkeit auf engstem Raum, wodurch ich per Flugzeug nach Biarritz reiste: Einmal Zürich-Genf-Biarritz bitte.

Wir mieteten während einer Woche eine ziemlich grosse Wohnung nicht mal 100m vom main surf beach entfernt. Das war mega! Genügend Platz für die Boards, wetties und einmal runterhüpfen: Hallo Wellen! Da ich kein eigenes Board habe, hat K. mir seines gegeben und selbst eines von seinem Surfkumpel mitgenommen. Und so kam es: Der grösste Erfolg dieser Woche war nicht das Surfen selbst, sondern das Klarkommen mit einem Shortboard. Ich sag nur „aua und nochmals aua“.

Zuerst musste ich lernen, auf diesem Board zu liegen. Das ist nicht so einfach wie auf einem mini malibu. Ich sag’s euch. Geschweige denn das Sitzen im Lineup. Beinahe wurde ich seekrank von dem ganzen Balancieren. Aber Madame hat’s gelernt. Dafür ist das Anpaddeln mit diesem kurzen Board tausendmal schwieriger und so haben mich gefühlte 430 Wellen durchgespühlt. Einmal das Board bitte volle Ladung an den Hinterkopf. Das war dann die erste grosse Beule. Unzählige folgten, plus ein verstauchter blauer Finger.

Mein Fazit? Es war eine MEGA Woche. Viel frische Luft, Bewegung und ein riesen Kampf gegen das eigene Ego. Doch auch wenn ich nur im Line Up sass, war mein Leben im Einklang. Das Gefühl, der Natur so nah zu sein, ist nirgendwo so magisch wie auf einem kleinen Surfbrett im Wasser draussen.

Zumindest so lange, bis ein riesiger Todesbrecher naht (natürlich ist das meine lächerliche Perspektive), der mein Herz rasen lässt und mir nur einen Fluchtweg lässt: auf gut Glück unten durch tauchen und hoffen, nicht durchgespült zu werden.

An dieser Stelle einen herzlichsten Dank an den geduldigen K., der mich immer wieder motiviert hat und auch meine schlimmsten Momente mit Humor genommen hat (Finger verstaucht, Linsen verloren, die Nase läuft, eben eine Beule abgekriegt: die Stimmung ist im Keller.)

Hier noch ein Restauranttipp:

Und zum Abschluss noch etwas Schöneres: Die Sonnenuntergänge in Biarritz sind echt Wahnsinn. Der Atlantik öffnet sich in die Unendlichkeit – no more words needed.

all pinkghost momentsgolden hour

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view from the flat
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les boards
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oh my godness
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so much love for my new wetsuit
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the unlucky finger
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French way to park – no comment
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eine von vieelen schönen blauen Flecken.
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le finger und tolle Smoothies von einer kleinen Eisdiele.

 

Paris never gets old

Drei mal war ich nun „schon“ bei dir und jedesmal warst du komplett anders. Beim ersten Mal waren wir uns nicht sympathisch, du warst kalt und nass, die Menschen waren unfreundlich und ich wurde krank. Beim zweiten Mal besuchte ich dich auch zur kältesten Zeit, bei Schnee und Wind. Dann endlich, im Frühling 2015 „musste“ ich nochmals zu dir und wow, du warst wundervoll! Hast mich mit offenen Armen empfangen, mir sogar einen Sonnenbrand geschenkt! Auch habe ich endlich gemerkt, was es brauchst, dass mich deine Menschen mögen: Il faut parler le français! Voilà, du warst wirklich wunderbar!

Residiert haben wir wenige Gehminuten von der Madeleine und gleich unterhalb der Shoppingstrasse Havre-Caumartin (Printemps, Lafayette). Auch ein Fachon hat’s gleich ums Eck, wobei dort nun wirklich gar keine Freundlichkeit erwartet werden darf. Freundlichkeit pur, das hingegen bot unser wahnsinnig süsses Hotel Basile. Da ich damals geschäftlich und ohne Kamera verreist bin, habe ich keine schönen Bilder vom Hotel machen können. Doch ich kann versichern, es ist so süss wie auf den Bildern von booking.com. Und es ist, wie alle Zimmer in Paris, winzig 🙂 Aber sehr, sehr herzlich!

Brunch gönnten wir uns in einem etwas überfüllten, aber offenbar einem „must-visit“ Lokal, wobei nein, ich würde dies schon fast eine Institution nennen: Im Angelina. Richtig imposant, ein Gebäude direkt vis a vis der Tuilerien, welches so richtig nach der Zeit der Belle Époque schreit. Der Kellner war très chic und très français, le menu aussi. Der Klassiker im Angelina ist die chocolat chaud. Ich garantiere hiermit offiziell: Wer diese leertrinkt, gilt offiziell als death by chocolate. Diese chocolat chaud ist nicht wie wir sie kennen, sehr flüssig, sondern schon fast eine crème. Löffeln fällt also leichter als trinken 😉 Nachfolgend ein paar schwache Impressionen mit iPhone Qualität:

2015 war ich auch im La Défense. Dort war ich geschäftlich und es war ziemlich beeindruckend: Mittags sass ich draussen in der Sonne mit vielen französischen Bankmitarbeitern auf dem Platz und sonnte mein Gesicht in der Frühlingssonne von Paris. Wow, so fühlt es sich also an, für eine der grossen Finanzinstitute im La Défense zu arbeiten ;-))!!! Hätte mich daran gewöhnen können, die Atmosphäre war wirklich cool und ein bisschen „comme la petite wall street“ 🙂

academie nationale
academie nationale
pompidou
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pompidou
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liberté
tour eiffel
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