Snæfellsnes – #Iceland in a nutshell

Wer nur kurz Zeit in Island verbringt, kann sich vieles schenken, aber Snæfellsnes ist ein Muss! Der kleine Zipfel nordwestlich von Reykjavik beinhaltet nämlich fast alles, was die Insel zu bieten hat, im Kleinformat. Unsere Homebase war Stykkisholmur, ein Dorf mit free wifi, einem tollen Camping mit outdoor shower (yes!!!! findi eifach so geil, erst rächt bi 10 Grad!) und herzigem Hafen. Was man sonst noch so tun kann? Voilà!

Coffee & Cheesecakes

Foodporn everywhere. Das kann man von Island allgemein nicht behaupten, drückt man bei den Preisen beide Augen zu, fanden wir hier aber ganz gute Adressen! Im Kaffi Emil bspw. konnte man richtig fein Cheesecake essen und Kaffee trinken, oder sich eine Gitarre schnappen und drauflossingen. Und das alles, bevor der imposante Kirkjufell bestiegen wird! Wir haben das Besteigen ausgelassen, den Cheesecake aber trotzdem vernichtet. Gitarre spielen und singen haben wir ebenfalls den Talentierten überlassen.

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Weiter Richtung Hellisandur gibt’s dann richtig was zu sehen. Nebst der atemberaubenden Küste mit hundertmillionä Fotimomänt unbedingt bis zum Skardsvik Beach fahren. Der erste (und womöglich einzige) weisse Sandstrand in Island. Mega schön. Von dort lässt sich dann auch wunderbar durch Lavafelder spazieren und Leuchttürme erkunden. Unser Highlight: Gerade als wir beschlossen, umzukehren, bin ich kurz zur Klippe geklettert um ein paar Fotos zu schiessen. Plötzlich schreit Michi: „Isch das en Seehund?!“ Und tatsächlich. Unten im Wasser badete frischfröhlich ein riesen Seehund! So vill Glück! Jööö! Damit haben wir am allerwenigsten gerechnet.

Weiter ging’s durch den Snaefellsjoekull National Park. Doch Gletscher/Vulkane hatten wir schon hinderschi und fürschi, dadurch fuhren wir weiter. Bis der Hólahólar Krater dann doch unsere Aufmerksamkeit auf sich zog und wir uns zum spontanen Besteigen entschlossen. Coole Treppe, Beintraining und so.

Hallo Arnarstapi! Jules Verne war hier. Scherz, aber seine „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ startet hier. Nice! Direkt nebenan sind die roten Häuschen vom Restaurant „Snofells“, wo man eine komplett schweineteure Suppe essen kann. Anschliessend sollte man sich die Gatklettur nicht entgehen lassen. Schöne Steinformation und nochmals etwas kurzes Spaziergangpotential.

Arnarstapi war bei unserem Besuch ein mega Kaff, doch es wurden fleissig Häuschen auf LKWs angeliefert. Genau, Häuschen. Fertige Bungalows, die nur noch abgehoben werden mussten und schon fast bezugsbereit waren. Voll geil! Chani das i de Schwiiz au ha?! Denselben Baustil sahen wir übrigens sehr häufig in Island, da wurden ganze Komplexe in diesem Design aufgestellt. Wohl eine System-Bau-Firma, die sich hier den Auftrag des Lebens geangelt hat und ziemlich jeden touristisch attraktiven Ort in Island beliefern darf. Einheitliches Landschaftsbild und so. Aber eins muss man sagen – das Design war der Hammer – ich wäre fix eingezogen.

 

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Myvatn & Husavik #Iceland

Die Region rund um Myvatn ist wirklich ein Highlight und wenn ich es nochmals nach Island schaffe, dann möchte ich dort wirklich länger verweilen. Leider hatten wir genau dort 4 Grad, Schnee und Regen. Schade! Die Besteigungen von diversen Kratern oder den Ausflug zum eindrücklichen Vulkan Askja mussten wir leider auslassen. Stattdessen haben wir gut gegessen und getrunken, bspw. im cowshed, dass effektiv ein Kuhstall ist oder im Gamli Baerinn, einer süssen Kneipe mit leckerem Essen und viel Bier.

Highlight in Myvatn waren für mich aber die nature baths. Kleiner, feiner, persönlicher und deutlich preiswerter als die bekannt Blue Lagoon, aber mindestens gleich schön! Fotos habe ich zwar keine geschossen, da ich es bevorzuge, ohne Handy und Kamera zu baden. Cool bzw. hot war vor allem das 42 Grad heisse Schwefelbad. Nachdem ich dort etwa 15 Minuten drin gesessen bin, bin ich 1. fast kollabiert und 2. konnte ich anschliessend weitere 15 Minuten ohne annähernde Nahtoderfahrung durch Erfrieren bei 4 Grad gemütlich im Bikini rumlaufen. Das schwefelhaltige Wasser wärmt nämlich so nachhaltig, dass man aus dem Wasser steigen kann und überhaupt nicht zu frieren beginnt. Dasselbe haben wir in Japan beim Onsen schon erlebt und es war wieder erstaunlich, wie der Körper die Wärme auf mysteriöse Art und Weise in der Haut speichert!

Von Myvatn ging’s über eine Schotterpiste (Schlagloch-Panik-Ahoi!) in den Norden nach Husavik. Von dort wären es nur noch knapp 50 Kilometer bis zum Polarkreis gewesen (Insel Grimsey). So weit nördlich waren wir noch nie – wow! Leider hat’s auch dort wie aus Kübeln geschüttet und wir fanden Zuflucht im kleinen herzigen Gamli Baukur – einer richtig authentischen Seefahrerkneipe der feinen Art.

Auf Whalewatching haben wir aufgrund von crazy Wellengang, miesem Wetter (hani scho gseit, dasses meeega chalt gsi isch?!) meiner Seekrankheit und der Tatsache, dass wir in der DomRep (bi 30 Grad) schon Wale gesehen haben, verzichtet. Ansonsten wäre auch das sehr empfehlenswert. Dass Husavik ein Fischerort ist, merkt man schon beim Aussteigen: Der Gestank Geruch von purem Fisch erschlägt dich fast, sobald du die Autotüre öffnest. Nichts für mich.

Ab Husavik gings dann weiter nach Akureyri. Doch was darf unterwegs nicht fehlen? Natürlich! Ein weiterer Foss! In diesem Fall wäre das dann noch ein kurzer Stopp am Godafoss gewesen. Sehr schön! Leider aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse praktisch keine Fotos geschossen… Morgen gibt’s dafür wieder mehr & viel Sonnenschein ;-)!

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On the road – Djupivogur to Myvatn #Iceland

Wie die Zeit vergeht! Schon zwei Monate ist es her, dass wir in Island waren. Irgendwie kam ich mit dem Schreiben einfach nicht in die Gänge – zu viel war los, doch endlich juckt es mich wieder in den Fingern. Eigentlich hoffte ich, dass Michi diesen Streckenabschnitt aus seiner Perspektive beschreibt – spielt er in dieser Teilstrecke nämlich eine ganz besondere Rolle 😉 Doch einmal von vorn…

Wir fanden in Djupivogur einen hübschen kleinen Camping und auch leckeres Essen (sweet potatoe soup die Dritte) – doch das Highlight waren wohl unsere Campingnachbarn. Kurze Eckdaten: Das Wetter war (wiedereinmal) denkbar stürmisch und unglaublich nass. Als wir im Jeep lagen, fühlte es sich an, als wären wir eine Nussschale auf dem offenen Meer, so stark haben die Windböen gegen unsere Seitenwand gepeitscht. Der Weg vom Auto zum WC-Häuschen (ca. 20m) war fast unüberwindbar – eiskalt, pflutschnass und komplett schlammig, da der Boden schon richtig lange und wirklich eifach nume übelscht verschiffet worden ist. Doch jetzt zu unseren Nachbarn: Wir verkrochen uns also im warmen Inneren, plusminus winddichten Jeep. Dann hörten wir Stimmen. Franzosen. Der Gwunder war gross, hissten wir also unsere Vorhängli und konnten es kaum fassen: Die bauten gerade ihr Zelt auf. EIN ZELT! BEI DIESEM WETTER?!

Michi fiel fast aus dem Fenster. Grosses Kino. Die Empörung war riesig. Es folgte ein stummes Beobachten der Szenerie und lustige Kommentare der fieseren Art. Nochmals eine kurze Beschreibung der Situation: Nässe und Sturmböen und Regenpeitschen aus allen Himmelsrichtungen. Der Boden ein einziger See. Herr und Frau Moules et Frites ebenfalls nass bis auf die Knochen. Die Zeltplane pflutschnass. Das Aufstellen unmöglich, da der Wind alles wegfegte. Und da wollen die schlafen????? Grooossses Unverständnis unsererseits. Zuerst dachten wir „Okay, die sind mit den Fahrrädern unterwegs…“ Scheisse gloffe und so. Und dann merkten wir: DIE HABEN EIN AUTO! hahaha waaaaaruuuuum pennet die nöd im Auto? OMG.

Diese Nacht haben die Armen wohl irgendwie überlebt, doch wir sind dann am anderen Morgen sowieso via Egilsstadir nach Myvatn aufgebrochen. Da das Wetter nach wie vor denkbar mies war, legten wir einen entspannten Fahrtag entlang der Ostfjorde (Achtung: Viele Kieswege mit Schlaglöchern und somit etwas Krisenpotential aus Angst vor platten Pneus ;-)). Die Fahrt war zwar etwas neblig, aber immer wieder wunderschön: Kaum am Meer, war plötzlich wieder Schnee in greifbarer Nähe. So schön! Unendliche Weite, halt das ganze Traritrara, das Island zu bieten hat… siehe Fotos am Ende des Posts 😉

Nun der zweite Lacher. (Ja jetzt cha au de Michi drüber lache…) Muss festgehalten werden, da ich Michi schlichtweg noch nie so aus dem Häuschen erlebt habe =P Wir fuhren also in unseren ersten isländischen Tunnel. Dunkel, es geht nach unten. Fahren wir unter der Erde durch das Fjord? Ziemlich sicher. Michi beiläufig: „Wie schnell isch do?“ „Siebezg lueg“ „ah voll“. 2 Minuten später. Michi: „Ahhhh lueg het sogar en Blitzer!! CHEEEESE“ und macht eine megalustige Grimasse in Richtung Blitzer. Corina, die Füsse auf dem Armaturenbrett, irgendwas im Reiseführer am Rumblättern, Sturmfrisur ahoi: „Ah ja säg nüt“ *BLITZZZZZZZZZZZZZZZZ*

„HETS EUS ETZ BLITZT??“ „WE SCHNELL BISCH GFAHRE?!“ „FUUUCK ES ISCH IMFALL ABEGANGE!“ „WE SCHNELL BISCH GSI?!“ „SCHEIIISSSE DE TACHO ISCH ÜBER 90!!!!!“ „WHAAT WE TÜÜR ISCH DAS?“ „HE NEI, DAS ISCH ISLAND! ES BIER KOSTET 12 EUR, WAS KOSTET DENN DIE BUESS?!“ blablabla. hahaha ohjeohje…

Michi bleich. Michi auf 180. Michi, sonst so ein überkorrekter Autofahrer, kann’s einfach nicht glauben, dass ER geblitzt wurde! Corina verkneift sich jeglichen Kommentar à la „Hani nöd vor zwei Minute gseit, dasses 70 isch?“ Uiuiui, die Stimmung ist im Keller. Der Tunnel ist fertig – wir müssen anhalten. Michi muss googeln, wie hoch die Bussen sind. Immerhin hat uns die Autovermietung hier richtig lange einen Vortrag gehalten und ins Gewissen geredet. Nicht blitzen lassen, es ist sauteuer, they said…

Nun – versprochen haben sie uns eine saftige Busse und ein schönes Foto als Andenken. Zum Glück bis heute nix gekommen. Obwohl eigentlich schade, das Foto hätte ich gern gesehen 😉

Doch was wäre ein Island-Beitrag ohne einen Foss? Richtig, gar nix! Natürlich haben wir unterwegs noch einen kleinen Halt eingelegt und den Dettifoss zuerst mal ewiglange gesucht und dann glücklicherweise doch noch besucht. Kleiner Tipp am Rande: Vergesst das Navi, die Route 862 ist die einzig Richtige, alles andere gibt nur Ärger 😉

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Skaftafell, Jökullsarlon & tierisches! #Iceland

Neuer Tag, neues Glück! Vik verliessen wir ohne grosses Zögern und fuhren durch eine Art Mondlandschaft Richtung dem Gletscher Skaftafell, einer von vielen „Gletscherzungen“ des riesigen, 8100 Quadratkilometer grossen Vatnajökulls. Die Fahrt dahin war wirklich nicht von dieser Welt – sowas habe ich noch nie gesehen: Endlose Weite, scharfe Klippen, noch mehr Mondlandschaft, schneebedeckte Vulkane, Gletscherausläufer und das Meer wechselten sich ab. Michi musste etwa 100 Mal anhalten und zur Seite fahren, damit ich alles nur annähernd festhalten konnte. So etwas abartig schönes wie die Aussicht auf dieses Gletscherpanorama habe ich wirklich noch nie gesehen. Kein Foto kann das wiedergeben – aber ich bin mir sicher, wir werden das nienienie mehr vergessen. Wir sind einfach nur dagestanden und haben gestaunt. Und – was in Island im Mai nicht selbstverständlich ist – die Sonne hatte auch noch einen perfekten Einsatz.

Beim Skaftafell haben wir den knapp 2km langen Weg zum Fuss des Gletschers zurückgelegt und unterwegs noch ein Schneehuhn getroffen – jööö! Beim Gletscher und seiner kleinen Lagune wurden wird nochmals mit einer Wahnsinnskulisse belohnt: Ich hätte mich wirklich in dieses Panorama reinlegen können, wenn nur das Schmelzwasser nicht so eisig wäre. Sooo schön!!!!! Auf dem Rückweg haben wir uns nochmals etwa 20 Minuten über die Sonne gefreut und sind sogar kurz im T-Shirt rumgelaufen. Dann ging’s weiter nach Jökulsarlon – der Gletscherlagune.

Im Auto kam dann die Faust ins Gesicht: Orkanartige Winde und Regen ohne Limit. Die Lagune, die für ihre Eisschollen bekannt ist, war somit leider etwas verhangen, aber wir haben gleich beim Aussteigen einen wild lebenden Seehund gesehen!! SO HERZIG zum Zweiten! Wieder auf der Strasse und keine 100 Meter nach der Lagune ruft Michi: „Rentiere!!“ Tatsächlich konnte ich kurz ausstiegen und die hübschen Tierchen anschauen. Ahhh, so viel tierisches Glück auf’s Mal – wie haben wir das verdient? Und wo bleiben eigentlich die Papageientaucher, die Michi schon lange sehen will!?

Wir fuhren also seelenruhig und zufrieden Richtung Höfn und ahnten nichts böses, bis unser Monsterjeep fast von der Fahrbahn geblasen wurde. Michi schreit, ich schreie. Es wurde geflucht (Michi) und dumm kommentiert, dass man halt etwas langsamer fahren soll (mein Job). Die Fahrt war dann wirklich ein reines Selbstmordkommando. Hätte man die Sturmwarnung, die uns mehrere Isländer ans Herz gelegt haben, doch nur etwas ernster genommen. Der Weg führte nämlich an kriminellsten Brandungen und den steilsten Hängen vorbei, die aussahen, als könnten jeden Moment tonnenweise Steinschläge herunterprasseln. Wir mussten also Arbeitsteilung einführen: Michi durfte nur noch geradeaus schauen und dem schmalsten Strässchen der Welt folgen, während ich den in die Strasse mündenden Steilhang beobachten musste, um im Falle des Steinschlags losschreien zu können.

Geschrien wurde noch einige Male, als die Windböen uns fast die Scheiben rausschlugen, doch sonst ist nichts weiter passiert. Schlussendlich sind wir bis nach Djupivogur gefahren, wo Michi unbedingt baden wollte (man erinnere sich, der Camping in Vik hatte keine Duschen…)! Und das war es wirklich wert: Das Bad hatten wir für uns allein und konnten anschliessend endlich wieder unter Menschen! Allgemein ist das herzige kleine Kaff ein absoluter Geheimtipp!

 

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Seljalandsfoss, Skogafoss, Þórsmörk & Reynisdrangar #Iceland

Weiter ging’s zu Wasserfall Nummer 2 – dem Seljalandsfoss. Schön sind sie alle, nass wird man auch jedesmal: Dank kletterunfähigen Chinesen, die beim Umrunden des Wasserfalls nicht vom Fleck kommen, waren wir dem Dunst des Wasserfalls lange genug ausgesetzt, um bis auf die Haut durchnässt zu werden 😉 Kein Problem, somit gleich geduscht.

Weiter ging’s zu Wasserfall Nr. 3 – dem Skogafoss. Unterwegs gab’s doch noch ein ungeplantes Highlight: Das kleine lokale Restaurant Gamla Fjosid mit der besten Suppe, einem hausgemachten Burger mit Fleisch direkt von der Farm und dem nettesten Inhaber. Nachdem wir vergebens einen Kaffee gesucht haben und aufgrund der Vorsaison meist auf verschlossene Türen gestossen sind, war dieses Restaurant echt die Rettung aller Hungersnöte.

Nun weiter mit dem Wasserfall Skogafoss. Er ist wirklich imposant, doch das eigentliche Highlight war die Wanderung entlang dem Fluss Skoga. Die Wanderung führte endlose Kilometer Richtung Ejyafjallajökull und Hochland. Immer wieder zieren kleine Wasserfallspektakel die wunderschöne Landschaft. Die Aussicht und die ganze Wanderung überhaupt sind wirklich atemberaubend und absolut empfehlenswert. Es wäre schade, den Wasserfall nur von unten zu betrachten. Seine „Quelle“ ist wirklich viel imposanter.

Ebenfalls ungeplant erspähte ich einen Gletscher, und weil ich noch nie einen Gletscher von nahem gesehen habe, musste M. – der fleissige Fahrer – natürlich sofort abbiegen und wir wurden nicht enttäuscht 🙂 Der Þórsmörk legte gleich noch einen Regenbogen vor und ich dachte, das sei das höchste der Gletscher-Gefühle. Falsch gedacht, Tag 4 brachte erst recht absolute Gletscher-Sprachlosigkeit, doch mehr dazu bald…

Unser nächstes, eigentliches Ziel war dann Vik. Dort gab es auch nochmals verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie lustige Gesteinsformationen im Meer und am Strand. Die Stadt selbst ist für die Katz, der Camping erst recht. Keine Duschen und überhaupt ganz fragwürdige sanitäre Anlagen (und das würde ich auch sagen, wenn ich nicht für Geberit arbeiten würde!) keine geheizten Räume und WLAN nur beim ungeheizten Raum. Yeih! Aber nicht schlimm, am anderen Morgen brachen wir ja sowieso gleich wieder auf…

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Steam Valley, Gulfoss & Geysir #Iceland

Über ein halbes Jahr haben wir auf diesen Urlaub geplangt und endlich ist es soweit – wir sitzen in unserem nigelnagelneuen, umgebauten Mitsubishi Pajero und düsen durch die epische Weite Islands. Nachdem wir den Mietwagen alias Camper alias Zuhause auf vier Rädern bei KuKu Campers – die wirklich ziemlich verpeilt waren – abgeholt haben, sind wir spontan Richtung Osten aufgebrochen und haben unsere erste Nacht in Selfoss (dem Ort, nicht zu verwechseln mit dem Wasserfall) verbracht. Dies war die ideale Ausgangslage für den ersten Tag. Doch zuvor kam die erste Nacht: Arschkalt. Wir haben dann unsere Standheizung entdeckt, doch fragen uns auch jetzt, drei Tage später, noch immer, ob diese mit dem Diesel vom Tank läuft oder ob sie irgendwann wohl keine Batterie mehr haben kann? Denn ohne diese wären wir mit grösster Sicherheit schon in der ersten Nacht erfroren.

Trotzdem sind wir in aller Herrgottsfrüh in den ersten Tag gestartet – was wohl auch an der ewigen Helligkeit des Nordens liegen mag. Spontan ging der Weg nach Reykjadalur. Eine gute kleine Wanderung führt zu einem heissen Fluss im sogenannten Steam Valley, wo effektiv überall Rauch aus dem Boden qualmt. Die Bächlein müssen mit Vorsicht berührt werden, so könnten sie durchaus bis zu 100 Grad heiss sein. Doch der intensive Schwefelgeruch dient schon als Vorwarnung, dass man nicht zu nahe ran geht 😉

Bei den Quellen angekommen, haben wir glatt ein erstes Bad in der Wildnis Islands genommen und uns gefreut, dass wir praktisch alleine da waren. Vorsaison sei Dank! Wieder unten angekommen, ging’s auch schon weiter nach Geysir (zwei Geysire: Strokkur und Geysir) sowie dem Wasserfall Gulfoss, die zwei ganz tolle Naturschauspiele sind.

Übernachtet haben wir anschliessend im Camping Skjol, der wirklich sehr zu empfehlen ist. Easy Infrastruktur, gemütliche Bar und mega cooler Besitzer. Mit ein paar Dänen, die uns schon beim Duschen Wein angeboten haben, und dem Isländischen Besitzer sowie weiteren Gästen haben wir dann lauthals den Eurovision Song Contest geschaut – die Schweiz war ja sowieso draussen, also wurde solidarisch für alle vertretenen Nationalitäten gefant 😉

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