some more impressions #JAPAN

Einige Wochen nach dem Urlaub schwirrt Japan immer noch durch meinen Kopf. Wir haben ja nicht umsonst 1300 Fotos geschossen, um diese dann verstauben zu lassen. Also habe ich nochmals versucht, einige tolle Bilder zusammenzusuchen, von Dingen, die ich noch nicht gezeigt habe. Vor allem noch etwas mehr Tempeldetails, welche einfach so unfassbar schön sind. Man stelle sich einen Wald vor, der etwas dunkel und schummrig ist. Und dann thronen da, mitten im nichts, farbenfrohe Tempel mit tausenden von Verzierungen mit allen vorstellbaren Farben. Auch mit der Verwendung von Gold wurde natürlich nicht gespart, was im Sonnenlicht, welches durch die Äste dringt, noch viel magischer wirkt. WOW. Hier einige Kontraste aus der Natur und einem älteren Japan, ganz anders als das moderne, schnelle, futuristische Japan, welches man aus Tokyo kennt.

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Osaka Castle
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Always keep that one in mind.
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Natur
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Nikko
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Nikko – three monkeys
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Nikko
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Nikko
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Sleeping Cat
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Nikko
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Takayama old private houses
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Takayama sake brewery

 

 

 

One day in #NAGANO

Nagano kennt die etwas ältere Generation aufgrund der olympischen Winterspiele, welche 1998 dort ausgetragen wurden. Wir erwarteten von der Stadt in den Bergen ehrlichgesagt nicht allzu viel, denn unser Anreisegrund waren klar die Japanmakaken, welche frei in der näheren Umgebung Nagano’s lebten.

Dies hat sich auch als wahr entpuppt: Die Stadt selbst war aufgrund der Zwischensaison (zwischen Skifahren und Frühling in den Bergen) etwas leblos, viele Restaurants waren geschlossen und alles war noch etwas im Winterschlaf, bzw. im Erholungsschlaf von den geschäftigeren Zeiten, als in den nahgelegenen Bergen noch Skifahr-Hochsaison herrschte. Trotzdem haben wir einen supertollen Ausflug zu den Äffchen machen können sowie einen sehr interessanten Store entdeckt. Voilà:

Zuerst zu den Äffchen: Die Japanmakaken leben etwa 50 Minuten von Nagano entfernt in freier Natur. Berühmt wurden Sie ursprünglich als „die badenden Affen“. Denn die Affen entdeckten das Baden in den heissen Onsen, welche eigentlich für die Menschen gedacht waren. Das gab damals supersüsse Fotos, die in Windeseile um die Welt gingen und so bis heute viele Touristen anziehen. Ich bin bekanntlich nicht ein all zu grosser Fan von Zoo’s, in denen die Tiere in Gehegen gehalten werden. Das entspricht einfach nicht dem Naturell der meisten Tiere. In Nagano besucht man zwar einen „Monkey Park“, doch wirklich ein „Park“ ist das nicht. Vielmehr wird darauf geachtet, dass die Menschen sich in der Nähe der Affen „appropriate“ verhalten und sich nicht zu stark in deren Territorium begeben. Daher unterhält der „Jigokudani Monkey Park“ einen einfachen Pfad, welcher zum Onsen führt und wieder zurück. Zudem wird geschaut, dass kein Abfall übrig bleibt und die Affen nicht gefüttert oder berührt werden, da dies Krankheiten bei den Affen auslösen kann und schlichtweg nicht deren Natur ist.

Die Affen leben jedoch wirklich in ihrem freien Umfeld, kriegen halt einfach fleissig Besuch von Touristen. Um zum Monkey Park zu gelangen, muss aber ein etwa 3 km langer Pfad durch den Wald beschritten werden. Faule Touristen tun sich das bestimmt nicht an 😉 Schon auf dem Hinweg wurden wir von ein paar Äffchen überrascht, die es sich auf einem Parkplatz gemütlich gemacht haben! Im Monkey Park rannten dann plötzlich ca. 100 Affen den Hang herunter, um im Fluss zu spielen und zu baden. Es war wundervoll und wirklich überraschend 🙂 Die Äffchen waren zwar ganz und gar nicht Menschenscheu, es war aber trotzdem schön zu sehen, dass sie hier von den Touristen nicht berührt wurden und der Umgang mit den Tieren sehr respektvoll war.

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In Nagano selbst führt eine lange (Haupt-)Strasse direkt zum Tempel. Diesen wollten wir natürlich auch kurz besuchen. Auf dem Weg dahin wurde ich aber  – wie üblich – von einem Laden mit – wie immer – spannender Architektur aufgehalten: Das 4D Studio. Das Konzept im Laden drin war auch sehr ungewöhnlich: Der Store beherbergte eine Café-Bar, Fashion für Men und Ladies (spannenderweise Brands aus Japan und Frankreich) sowie Kleinigkeiten aus dem Bereich Interior und zuguterletzt: Einen Meetingraum, welcher für externe Meetings gebucht werden konnte. Ich musste mir natürlich etwas gönnen. Es wurde schlussendlich ein Portemonnaie von i ro se, einem japanischen Label, welches auch in Japan produziert.

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Hidden treasure
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Beim Tempel in Nagano
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Tempelanlage
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Japanische Häuser
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Japanische Häuser
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Soba Nudeln aus Nagano, eine Spezialität!
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Another cherry blossom moment
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Und nein, das sind keine Hakenkreuze!
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Der Store
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For Men
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das Entrée
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For Men
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interior
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interior
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outdoors
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another crossing in Japan

Ways to sleep in #JAPAN

In Japan haben wir wirklich abwechslungsreich übernachtet. Von der womöglich kleinsten Toilette der Welt, über eine der spektakulärsten Duschen in der ganzen Galaxie war ziemlich viel dabei. Jedoch möchte ich euch drei typisch japanische Übernachtungsmöglichkeiten näherbringen, die ihr einfach mal ausgetestet haben müsst!

Eine Nacht im Kapselhotel

Kapselhotels verdanken ihren ursprünglichen Nutzen den Gastarbeitern vom Land, welche für Ihre Arbeit in der Stadt eine günstige Übernachtungsmöglichkeit ohne viel Schnick Schnack brauchten. Daher gibt es viel mehr Kapselhotels für Männer, als für Frauen. Wir haben uns für eines entschieden, in dem beide Geschlechter übernachten können, selbstverständlich aber in getrennten Bereichen. Das Konzept war wirklich mega fancy: Alles super clean, super organisiert und sehr komfortabel. Beim Check-in erhält jeder einen Bag mit Schlafanzug (Kimono) und Schlappen, sowie ein Hand- und ein Badetuch mit Zahnbürste und -paste. Dann wird man quasi durch einen Parcours geführt.

1. Station: Locker Room, hier werden das Gepäck eingeschlossen und die Schlafanzüge montiert. Wie überall in Japan werden hier auch die Schuhe ausgezogen und eingeschlossen.
2. Station: Waschbecken / Toiletten. Hier gibt’s eine rieeesen Front mit Lavabos und Föhns für’s Stylen der Ladies.
3. Station: Duschräumlichkeiten, riesige abschliessbare Duschkabinen mit grossem Vorraum für’s Umziehen. Toll!
4. Station: Schlafsaal, alles abgedunkelt und sehr ruhig.

Die einzelnen Kapseln sind gut beschriftet und beleuchtet. Sieht echt geil aus. Ich hatte eine obere Kapsel und musste das Treppchen hochklettern. Die Kapsel selbst ist grösser als erwartet und sehr komfortabel. Licht und Wellengeräusche können individuell angepasst werden. Genau, Wellengeräusche. Das spielt nämlich die Soundanlage 🙂

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Eine Nacht im traditionellen japanischen Hotel

Die Schuhe werden hier schon vor dem Check-in ausgezogen und gegen fürchterliche Slipper eingetauscht. Den Kimono gibt’s aber erst auf dem Zimmer. Geschlafen wurde nicht in einem Bett sondern auf ausgerollten Futon Matten, welche hier sehr bequem waren. Für den Toilettengang gibt’s extra Schuhe und ein Tischchen für die Teezeremonie gab’s auch noch. Was aussergewöhnlich war? Unser Zimmer besass keine Dusche. Nein, ganz im japanischen Stil geht man zur körperlichen Reinigung ins Badehaus. Dort gibt’s nochmals Regeln über Regeln: Frau und Mann wie üblich getrennt. Schuhe werden im Vorraum ausgezogen. Im nächsten Raum zieht man sich komplett aus. Die Kleider und Tüechli werden in Körber deponiert. Füdliblutt geht man dann in den nächsten Raum und hofft, dass noch keine gertenschlanken Japanerinnen im Raum sind, die von den eigenen europäischen Kurven einen sofortigen Herzinfrakt kriegen könnten. Ich hatte Glück, während meinen Badegängen war alles schön leer 😉 Nun vor sich findet man dann etwa 6 Stationen zur Reinigung: Schämeli mit Chübeli. Man setzt sich auf das Stühlchen und reinigt sich gründlichst mit dem Wasserstrahl oder Kübel. Mir war das too much, ich setze mich nicht nackt auf irgend einen schäbigen Stuhl. Gut hatte es da noch eine europäische Dusche, die ich mir gleich geschnappt habe =P Nach dem Duschen und einseifen und abduschen geht’s dann zum eigentlichen Highlight: Ins Onsen. Das Onsen ist das heisse Bad aus vulkanischem Ursprung, also eigentlich eine heisse Quelle mit etwas schwefelhaltigem Wasser, welches echt wahnsinnig gut tut. Vor allem nachdem man über 20km zu Fuss hingelegt hat. In unserer Unterkunft gab es ein Indoor und ein Outdoor Onsen. Ganz klein, aber MEGA entspannend. Wer fertig ge-onsen-t hat, der geht nochmals gründlich duschen, trocknet sich draussen ab, montiert den Kimono und geht tiieeeef und fest schlafen. Auf weitere japanische Frühstücksexperimente haben wir in diesem Hostel verzichtet. Thank you, but no thank you.

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Das Kimono Set
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Teezeremonie :)?

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Die Schlappen

Miete über AirBnB eine japanische Unterkunft

Auch in unserem Air BnB in Kyoto haben wir auf dem „Fussboden“ geschlafen. Jedoch gab es da noch ein zwei weitere Besonderheiten: Unser „Haus“ war eigentlich eine Garage und unsere Matrazen waren eigentlich dünne Stofffetzen, welche für uns das Rätsel gelöst haben, weshalb alle Japaner so schlank und ohne Kurven sind: Die müssen sich wohl auf diesem harten Boden flachgelegen haben 😉 Scherz. Der absolute Gag an dieser Unterkunft war aber die Toilette. Wir hatten bereits in Tokyo ein minimales Bad und haben später in Takayama und Hiroshima festgestellt, dass diese „Badezimmer“ eigentlich wie fertige Kunststoff-Boxen ins Zimmer reingestellt werden und eine Wand rundherum erhalten, damit es wie ein Raum wirkt. Also nix mit Plättli-Bad, sondern alles Kunststoff aus einem Guss. Sicher sehr einfach zum Reinigen 😉 Jedenfalls war der Platz rund um die Toilette stets sehr spärlich, jedoch nie so klein wie in Kyoto. Dort endete die Toilette ca. 5-10cm vor der Toilettentüre, sprich, entweder man hat so kurze Beine wie ich, die grad noch so reingequetscht werden können, oder man muss wie M., die Toilettentüre offenlassen, um darauf Platz zu haben. Gut, wenn man sich schon etwas besser kennt, bevor man diese Erfahrung macht 😉

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City of Peace #HIROSHIMA

Ein etwas anderer Post // Mein Gedanken-Wirrwarr in Hiroshima

Am 6. August 1945 wurde in Hiroshima die erste Atombombe auf eine zivilisierte Stadt abgeworfen. Innert wenigen Sekunden wurden 80% der Stadtfläche zerstört und ca. 75’000 Menschen ermordet. Im darauffolgenden Jahr starben nochmals mind. 90’000 Menschen und bis heute können Spätfolgen in den nachkommenden Generationen nicht ausgeschlossen werden. Zum ersten Mal wurde eine Waffe mit nuklearer Strahlung eingesetzt, deren Ausmass auf alle Lebewesen erst durch die tragischen Ereignisse in Hiroshima richtig klar wurden.

In Hiroshima ist das Thema Atombombe eine Tatsache, über die gesprochen wird. Durch die Zerstörung der Stadt gibt es nämlich praktisch keine historischen Sehenswürdigkeiten, wie man es aus anderen japanischen Städten kennt. Dafür verschlagen einem der Peace Park, der Atomic Bomb Dome und das dazugehörige Museum wirklich die Sprache. Der Atomic Bomb Dome ist eines der wenigen Gebäude, das der zerstörerischen Wucht der Bombe teilweise standgehalten hat. Es wurde als eine Art Mahnmal bis heute instand gehalten. Rundherum gestaltet sich der Peace Park mit mehreren Denkmälern und dem Feuer, das solange brennen soll, bis es auf unserem Planeten keine Atombomben mehr gibt. Im Museum werden nebst grauenhaftem Videomaterial auch echte Fundstücke von Opfern gezeigt, es werden wahre, fürchterliche Geschichten erzählt und Berechnungen vom Ausmass der Strahlenbelastung und deren Spätfolgen gezeigt. Mir stiegen mehrmals Tränen in die Augen, bei dem Gedanken, wie schlimm die Qualen für so viele Menschen und vor allem für sehr viele Kinder sein mussten. Unfassbar, dass ich auf Boden stand, der vor nicht einmal 100 Jahren so sehr von Blut, Leichen und Zerstörung übersät war, sodass es für mich immer noch schwer vorstellbar ist, wie heute eine neue, so lebensbejahende Stadt darauf stehen kann.

Was Hiroshima und die Menschen in Japan, die von dieser Zerstörung betroffen waren, geleistet haben, ist herzzerreissend. Hiroshima nennt sich selbst eine City of Peace. Sie hassen die Amerikaner nicht für ihre Tat. Zumindest nicht aktiv und nicht öffentlich, dass es mir in all den Darstellungen irgendwo aufgefallen wäre. Sie rügen sich eher selbst dafür, dass auch sie Krieg geführt haben. Und sie sind bemüht, den Frieden vorzuleben und dem Einsatz von Atombomben ein Ende zu setzen.

 

Nun. Irgendwie habe ich plötzlich ein wirklich ungutes Gefühl bekommen und es sind ganz neue Emotionen in mir aufgegangen. Wut? Angst? Tatendrang?

Seit Jahren thematisieren unsere westlichen Medien die umliegenden Krisenherde im nahen und ganz nahen Osten, meist in irgendeiner Relation zu islamistischen Extremisten, zu den Vereinigten Staaten von Amerika oder zu Russland. Menschen, die sich gegenseitig umbringen, hassen, hetzen. Wirklich? Haben wir nichts aus den Fehlern im ersten und zweiten Weltkrieg gelernt? Ich wollte bisher einfach nicht glauben, dass sich unsere Menschheit nicht weiterentwickelt hat. (Eigentlich will ich das auch jetzt immer noch nicht, doch von dieser naiven Weltansicht muss ich mich irgendwann wohl wirklich lösen.)

Trotz all den omnipräsenten Bad News konnte ich mir nie wirklich vorstellen, dass aktuell Kriege geführt werden, die mich selbst in meinem sicheren Land gefährden könnten. Dies liegt womöglich an der Art der Kriegsführung. Diese hat sich meiner Meinung nach nämlich doch wesentlich verändert: Es wird passiver, hinterhältiger und vorallem über digitale Medien oder live Medien Krieg geführt. Wir alle werden in unserer Meinung und unserem Erfahrungsstand geprägt von den Medien, die wir konsumieren. Und schlussendlich sind wir es, die Menschen, die die Kriege führen. Doch was in den Medien kursiert, ist bekanntlich noch lange nicht immer die Wahrheit. Es wird gelogen, verschwiegen, gespielt und aufgehetzt. Es boomt nur so vor Intrigen und Unwahrheiten. So weiss heute keiner wirklich, wer eigentlich noch gut und wer effektiv der Böse ist. Mir ist das alles etwas zu viel: Was soll ich glauben, was soll ich lesen, was soll ich denken. Jeden Tag neue Infos, so viel wirr und so viel warr. Doch eines blieb seit je her gleich: Irgendeiner will die Macht. Macht über Geld, über Rohstoffe, über Land, über Leben und Tod.

Doch solange sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Wirklich?

Solange sich zwei streiten, freut sich im Falle des Einsatzes eines Atomsprengkörpers nämlich nicht der Dritte, nein, es freut sich keiner. Die Folgen für die Menschheit, die Natur, die Tiere und alles Leben könnten viel schlimmer und verheerender sein, als wir es uns aktuell vorstellen können. Hier in Hiroshima wurde mir klar: Solange es auf dieser Welt noch Atombomben und schwelende Konflikte solcher Mächte gibt, werde ich wohl immer einen Funken Angst verspüren, dass diese Dinger tatsächlich irgendwann und irgendwo gezündet werden. Folgen würde es für uns alle haben, in welcher Form auch immer.

Hiroshima ist heute zwar nicht mehr verstrahlt, es weist normale Werte natürlicher Radioaktivität wie andere Länder auf. Doch neue Atombomben könnten weit schlimmere Resultate hervorrufen, denn: Von den gut 64kg Uran der Atombombe in Hiroshima wurde gemäss Schätzungen nur 1kg effektiv gespalten. Die Strahlenauswirkung hätte also noch viel, viel schlimmer ausfallen können. Auch die Sprengkraft einer Wasserstoff-Testbombe der Russen 1961 war 4’000x so stark wie jene von Hiroshima. Sowas beruhigt mich keine Sekunde.

Während unsere Medien nach Angriffen wie Paris oder Belgien immer #PrayforParis  oder #mannekenpeace titeln, sollte endlich jeder von uns #PRAYFORTHEWORLD schreien. Denn was ist mit all den anderen Menschen, die aktuell leiden? Und was ist mit den möglichen Gefahren, die um uns herum schwelen? Ehrlich, wohin soll das führen, wenn wir nicht endlich alle in Frieden leben können?

Ich merke plötzlich, wie rar das Gut meines sicheren Lebens doch ist. Nebst allen anderen Existenz- und Grundbedürfnissen, die weitaus wichtiger sind, würde es in einer Welt des Krieges nämlich nicht mal mehr möglich sein, die Schönheit und Magie unserer vielfältigen Kulturen und dieses Planeten auf Reisen zu erkunden. Und genau diese Erfahrungen sollten alle Menschen machen dürfen, um zu lernen, dass man sich gegenseitig trotz allen religiösen, kulturellen oder sonstigen Unterschieden friedvoll respektieren kann.

In diesem Sinne, nehme ich mir ein Beispiel an Hiroshima. #PRAYFORPEACE.

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Blick auf die brennende Flamme sowie den Dome
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Der Atomic Bomb Dome
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Peace Park
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Denkmahl

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Hiroshima heute

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Spazieren in #KYOTO

Auf unsere drei Nächte in Kyoto habe ich mich am meisten gefreut, da die ehemalige Hauptstadt Japans mit über 3000 Tempeln in den Medien als so magisch beschrieben wurde, dass sie einfach nicht enttäuschen konnte.

Tatsächlich haben wir das wohl beste Timing für die Kirschblüte in Kyoto erwischt. Auch hier wurden wir vom ewigen Spazieren nicht verschont, doch die unzähligen Kilometer, welche wir in Kyoto hinter uns gelegt haben, waren jeden Schritt wert und deshalb möchte ich euch unbedingt auf diesen Spaziergang durch das alte Japan mitnehmen!

Wir mieteten ein (mini mini) Air BnB Studio in Nijo, wodurch wir mit dem Fahrrad oder per Metro in die Region des Imperial Palace gelangen konnten. Dieser war den Besuch nicht unbedingt Wert, da wir den Palast hinter den massiven Mauern nicht sehen konnten – schlechtes Timing. Hoffentlich habt ihr da mehr Glück! Als Ausgangslage für den Spaziergang war er aber ideal, denn innert Kürze erreicht man den Kamo Fluss. Dieser wird gesäumt von blühenden Cherrytrees sowie unzähligen Künstlern, die den Fluss und das Treiben drumherum portraitieren: Fahrradfahrer, Jogger, spielende Kinder, Boccia Opas, Picknicker oder einfach nur schlafende Businessmänner, die sich vom japanischen Büroalltag erholen möchten. Auf Höhe der Brücke Nijo Dori verlässt ihr den Damm und biegt in eine Gasse, die vom ehemaligen Handelskanal Kyotos, dem Takase, durchzogen wird. Dort erwartet euch die nächste fantastische Blütenpracht: Soweit das Auge reicht!

Dem Kanal folgt ihr bis Gion Shijo. Dort überquert ihr mit dem ganzen Pendler- und Touristenstrom den Fluss zum Quartier Gion, welches für die Geishas und die alten erhaltenen Häuser aus früheren Zeiten berühmt ist. Mit etwas Glück erhascht ihr sogar einen Blick auf eine der 300 echten Geishas, welche heute noch in Gion leben und ausgebildet werden. Vor euch türmt sich der Yasaka Schrein auf, doch diesen sehen wir später noch und es hat sowieso zu viele Touristen, also biegen wir lieber rechts in ein Seitengässchen ab, welches uns direkt in ein ruhigeres Geisha Quartier führt.

Dann gehen wir durch kleine Gassen bis wir auf einen Pfad gelangen, der uns mit dem Touristenstrom zur Yasaka no To Pagoda hochführt. Man kann praktisch nicht falsch gehen, denn ALLE gehen diesen Weg 😉 Ab hier wird bis zur Tempelanlage Kiyomizu-dera nochmals den Hügel hoch gewandert, wo man mit einem mega Ausblick über die Stadt belohnt wird.

Nun gehts auf erhöhtem Weg wieder zurück, vorbei an unzähligen anderen Tempeln, bis man wieder seitlich in den oberen Teil des Maruyama Parks einsticht. Dort wird die Cherryblossom so richtig gefeiert: Überall liegen Matten für Picknicks, es reihen sich Stände mit Streetfood aneinander und Restaurants haben ihre „Gartenbeizli“ aufgestellt, wo unter den Cherrytrees gefeiert, gegessen und getrunken wird. Ein wirklich unbeschreibliches Erlebnis.

Abends wird dann via Yasaka Schrein, und rechts abbiegen bzw. rechts halten, der andere Teil von Gion besucht. Hier findet man nochmals einen ganz bezaubernden Hanami Spot, nämlich an der Shirawaka-minami dori. Dort zieren wunderhübsch beleuchtete Cherrytrees alte Häuser, in denen die Geishas bei ihrem Abendmahl beobachtet werden können.

Wer noch nicht kaputt ist vom endlosen laufen, kann jetzt noch via Kawaramachi Dori am Elk Café bei Higashigawacho vorbei, sich einen Karamell Latte reinziehen und dann überzuckert noch shoppen gehen. Ja,…wir haben sogar noch etwas gekauft – hahaha…

Richtung Norden gelaufen gelangt man automatisch zur Sanjo Dori wo auch endlich eine Metrostation winkt und uns auf direktem Weg ins Land der Träume bringt – was für ein perfekter Tag in Kyoto!

 
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Where to drink coffee in #TAKAYAMA

Takayama war das eher regnerische Lowlight (ist das das korrekte Gegenteil von Highlight?) unserer Japanreise. Weder das Wetter noch die Ausflüge waren überragend, so konnte nichts den Highlights von Tokyo und Nikko oder Nagano das Wasser reichen. Die Kleinstadt in den Bergen erreichten wir zwar über eine wunderschöne Zugfahrt durch ein wildes Tal, welches von einem grünblauen Fluss durchzogen wird. Auch die alten, gut erhaltenen Privathäuser im Altstadtgebiet hatten durchaus ihren Charme, doch alles war irgendwie zu touristisch und irgendwie nicht so meins. Trotz einem durchzogenen Start haben wir das Beste draus gemacht und hatten auch in Takayama eine tolle Zeit, trotz kühlerem Wetter. Das Museumsdorf Hida no Sato war allemals eine super Entscheidung gegenüber der Touristenabzocke Shirakawa-go 🙂 Was ich in Takayama jedoch echt überraschend fand, waren drei wirklich süsse und etwas unerwartete Cafés:

Café Flore
Im Herzen von Takayama zwischen der JR Station und der Altstadt befindet sich das Café Flore. Ganz im französischen Stil gibts Crêpe, Croque Monsieur und andere Leckereien zu einem guten Kaffee. Im Hintergrund spielt alte französische Musik – trop chou!

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Café Soeur
Das Soeur liegt direkt am Fluss und hat uns durch seine moderne äussere Erscheinung angelockt. Die gesamte Front ist aus Glas und man kann vom Eingang durch das ganze Kaffee bis hinten raus durch ein deckenhohes Fenster auf den Fluss sehen. (Ist dieser Satz noch grammatikalisch korrekt?! Huere lang ohni Komma…) Zwischendrin zierten Retromöbel die weissen Wände und den unverputzten Betonboden. Serviert wurden die wohl besten Scones – cinnamon apple / chocolate chip – sowie gute Toasties mit leckerem soy latte.

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Café & Shop Kochi
Das Kochi haben wir per Zufall auf unserem Fussmarsch vom Stadtzentrum zum Museumsdorf Hida no Sato entdeckt. Das ewige Marschieren lohnt sich aus Entdecker-Sicht jedesmal, denn niemals würden wir per Bus so viele süsse Orte finden 🙂 Nun, das Kochi ist im ersten Stock ein Shop mit sagen wir mal, modernem Handwerk. Von Erzeugnissen aus Holz über Ton und etwas ausgefalleneren Dingen für den alltäglichen Gebrauch ist alles dabei. Im oberen Stock kann mit Aussicht auf die Strasse ein leckerer Kaffee oder Snack genossen werden. Die Möbel sind – wie das meiste in Takayama – aus Chestnut Tree’s (Maroni) gefertigt und daher eine ganz besondere lokale „Spezialität“.

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Streetfood in #JAPAN

In Japan haben wir allerlei unschöne Foodmomente erlebt. Beispielsweise ein „vorgegebenes Menu“ in unserem Hotel in Tonosawa, dank dem wir über sieben Gänge hinweg rohen Fisch, rohe Schnecke oder Aal verspeisen mussten, welchen ich – wirklich gegen meinen Willen – dann nachts über und auf der Kloschüssel wieder loswerden musste.

Oder als wir in Nagano endlich ein Restaurant fanden, dass nicht NUR rohen oder sonst irgendwie zubereiteten Fisch servierte, die Gastgeberin aber so grossen Gefallen an uns Schweizern hatte, dass wir als Geschenk des Hauses eine riesige Schnecke zum Apéro vorgelegt bekamen. M. und ich konnten diese rohen Schlabbereien nicht mehr ansehen, geschweige denn runterwürgen. Mir stand der Mageninhalt binnen Sekunden wieder in der Kehle, wenn ich nur daran dachte, dieses braune, mind. 4cm lange Vieh einer Meeresschnecke zu essen. Es war nämlich zu gross, um es in einem Schluck runterzuwürgen. Es war so gross, dass ich es richtig aus seinem Schneckenhaus rausziehen musste, um das Ausmass des Schlamassels – in dem wir somit steckten – zu erkennen. Was wir taten, fragt man sich? Nun: Ich rüstete mich mit Taschentüchern aus und wartete, bis M. einen unbeaufsichtigten Moment witterte, in dem ich die Schnecke via Taschentuch superschnell in meiner Handtasche verschwinden liess. An dieser Stelle: I AM SO SORRY, dass wir dieses kulinarische Highlight nicht würdigen konnten, doch uns beiden Stand der Schock und der Ekel schon im Gesicht, als wir die Inhaberin mit unseren Getränken und den Schnecken an unseren Tisch laufen sahen, dass wir beim Essen dieses Teils mit Sicherheit gerade über den Tisch gekotzt hätten oder gleich ohnmächtig umgefallen wären. Hinzuzufügen gilt, dass M. seine Schnecke vor lauter Ekel nicht mal selbst verschwinden lassen konnte, sondern dass ich dann schlussendlich zwei Schnecken während einer Stunde in meiner Tasche horten musste, bevor wir das Lokal pappsatt verlassen konnten. Voila noch eine Erinnerung an das leere Schneckenhaus:

 

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wer hätte das gegessen…?

Nun, dies zu unseren unschönen Momenten. Japan hat trotzdem mit einigen total leckeren Spezialitäten und vorallem mega Streetfood überzeugt! Zur Zeit der Kirschblüte herrscht nämlich überall eine Art „Chilbi“-Stimmung mit Foodständen aller Art. Hier zeige ich euch einige spannende Kombinationen, die uns neben dem üblichen Japanangebot wie Nudeln /Nudelsuppen (Udon, Ramen, Soba) oder Tischgrill aller Art überrascht haben. Am liebsten hatte ich jedoch eine Sojamilchcreme mit roten Bohnen, die ich leider nicht fotografiert hatte. Klingt komisch, war aber echt lecker 🙂

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When in Nikko #JAPAN

Nikko war die nächste Station auf unserer Japan Rundreise und ein kulturelles Highlight. Das Dorf mitten im Wald, welches den Nikko National Park „eröffnet“, verfügt über mehrere sehenswerte Tempel und Schreine sowie viele einzelne weitere wunderhübsche Sehenswürdigkeiten. Die pompösesten und schönsten Kreationen wie der grosse Tempel Rinnjo-ji oder diverse Einzelteile anderer Schreine und Tempel waren jedoch in der Renovationsphase, wodurch wir diese teilweise eher als Museum betrachten konnten. Dort war Fotografieren nicht erlaubt. Dafür überraschte uns eine andere süsse Idee: Da das Dach des Rinno-ji gerade neu gedeckt wird, gab es für die Besucher die Möglichkeit, wünsche auf Holzbrettchen zu schreiben, welche dann in eine Zwischenschicht auf dem Dach des Tempels eingebaut werden. Diese Chance liessen wir uns nicht entgehen uns wünschten der Menschheit der Zukunft „Friede, Gesundheit und Liebe“.

Die Flut an Bildern soll selbst für sich und die Schönheit Nikkos sprechen:

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Gegessen haben wir unerwartet gut! Denn obwohl komischerweise alle Läden und Restaurants irgendwie geschlossen waren (irgend ein Public Holiday), wagten wir einen Überraschungsgriff in ein eher modernes Lokal, welches „Yuba“ anpries. Wir google-ten kurz, ob dies Fisch ist, denn davon hatten wir für eine Weile genug. Yuba ist jedoch ein „Teig“, welcher aus Sojamilch hergestellt wird. Also rein ins Vergnügen! Das Restaurant „Zen“ war echt super und kann wärmstens empfohlen werden. Das Essen (Beef Sushi und der Dessert aus Soja Milch mit roten Bohnen – ja, crazy japanese food) waren sensationell, der Style der Location ebenso.

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When in Hakone #JAPAN

Hakone wird überall als Tagesausflug ab Tokyo angepriesen. Dies ist sehr gut machbar, wir checkten jedoch für zwei Nächte in ein Luxushotel ein, in dem wir in den Genuss eines privaten Onsens kamen. Hakone ist nämlich berühmt für seine heissen Quellen, da rund herum vulkanische Aktivität herrscht. Der Aufenthalt in Hakone wird zudem empfohlen, da man dort den Mt Fuji sieht – oder sehen sollte… Wir erhofften uns somit einen erholsamen Aufenthalt mit vielen heissen Bädern und Blick auf den Mt Fuji. Falsch gedacht, aber dazu gleich mehr!

Unterkunft: Kinnotake Tonosawa
Wir hatten zwar ein sensationelles Zimmer im Hotel Kinnotake Tonosawa (das Dorf hiess Tonosawa), jedoch konnten wir die Küche dort nicht wirklich geniessen: Es gab für Abendessen und Frühstück nur ein Menu. Und das bestand primär aus rohem Fisch, rohen Seeschnecken und rohem Aal. NICHTS FÜR MICH. Jedoch offenbar der Traum jedes japanischen Feinschmeckers. Beim Frühstück konnten wir auf Wunsch ein westliches, vorgegebenes Menu wählen, welches jedoch auch gar nicht meins war: Zwiebelsuppe, Omelett, Würstchen, Brötchen, gedünstetes Wurzelgemüse und eine Grapefruit. Einzelnes war lecker, anderes weniger 😉 Nun ja, das Zimmer hat trotz allem bestochen: Der private Onsen war wirklich eine Sensation und wir haben ihn so gut wie nur ging genutzt. Auch die Betten und vorallem die Dusche waren ein Highlight. Geduscht wurde nicht im Zimmer, nein, geduscht wurde auf dem Balkon mit freier Aussicht in den Bambus Hain und Hanami. Herrlichst.

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 Lake Ashi / Gotemba

Hakone bietet den Hakone Free Pass, welchen ich wirklich sehr empfehlen kann. Für 4’000 Yen ist man dabei (ca. CHF 35) und kann diverse Busrouten, das Schiff über den Lake Ashi sowie die Cable Car in Gora und die Luftseilbahnen über den Berg zwischen Lake Ashi und Gora nutzen. Oben auf der Berg-„Spitze“ kann vulkanische Aktivität hautnah miterlebt werden. Leider war diese bei uns zu stark bzw. die Dämpfe waren zu giftig, wodurch die Seilbahn nicht fahren durfte und wir eine kurze Strecke mit Ersatzbussen verkehrten.

Lake Ashi ist bekannt für den Hakone Shrein sowie View auf den Mt Fuji. Die View wurde uns jedoch gänzlich verwehrt, da einfach zu viele Wolken am Himmel standen. Schade, doch der Lake war auch ganz hübsch 🙂

Da uns an unserem Abreisetag besseres Wetter versprochen wurde, reisten wir nach Gotemba in der Hoffnung, den Berg aus nächster Nähe zu sehen. Ein zwei Eindrücke konnten wir sammeln, die beste View erhielten wir aus dem Premium Shopping Outleti n Gotemba, wo wir „gezwungenermassen“ landeten. Wer shoppen will, wird dort mit Sicherheit glücklich. Bei uns hat’s nur für etwas Spazieren und Kaffee gereicht 😉

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Hanami part I #TOKYO

Obwohl in Tokyo die offizielle Kirschblüten-Hochsaison noch nicht begonnen hat, konnten wir die tolle Blütenpracht schon vereinzelt bewundern. Glück und etwas mehr „Ruhe“ (für Tokyo’s Verhältnisse) hatten wir besonders im Kaisergarten, der nicht so voll war wie der Ueno Park, welcher ein sehr bekannter Hanami-Spot ist. Voilà!

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cherryblossom tree

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