Scandinavian vibes #Norway

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All about the Trolltunga hike #norway

Viele kennen den berühmten Felsen – die sogenannte Trollzunge – von Facebook Pages wie „Places to see before you die“. Auch auf meiner Bucketlist stand diese Wanderung ganz weit oben und gemeinsam mit M. haben wir das verlängerte Wochenende über den 1.8. gleich genutzt, um diesen Traum zu erfüllen.

Geflogen wurde ZRH-CPH-BGO (Bergen), wobei die SAS hier zuerst Verspätung hatte, dann unser Gepäck in CPH verloren ging und wir am anderen Morgen die Fähre verpassten, da wir nur in T-Shirts (und Hosen und Schuhen natürlich) bekleidet bei 10 Grad und strömendem Regen an den Flughafen reisen mussten, um unser Gepäck zusammenzusuchen. Aber Ende gut, alles gut: Das Gepäck war da, die Jacken somit griffbereit und nichts stand mehr im Weg, um nach Odda aufzubrechen. Jetzt halt 3,5h mit dem lokalen Bus, was auch nicht so übel war und auch noch zwei Fährtransporte beinhaltete 😉

Odda ist ein Industriekaff im hintersten Eck des Hardangerfjords. Etwas wie unser Glarnerland: Arbeiterstadt ohne viel Schnickschnack und rechts sowie links gehen die Felswände einfach mal gerade hoch. Ein Ort, wo die Sonne nie hinscheint, oder so. Auch in Odda sind die Übernachtungsmöglichkeiten rar, doch der frühe Vogel fängt auch hier den Wurm: Wir lebten in den Trolltunga Studios, um dem Motto der Trollzunge treu zu bleiben.

Ab Odda fahren dann morgendlich Shuttle Busse für 100 NOK (ca. CHF 12.-) zum Startpunkt der Wanderung, nach Skjeggedal, das schon etwas höher in den Bergen liegt. Wir planten ja ursprünglich eine Nacht bei der Trolltunga zu campen, was wir dann aber aufgrund des Dauerregens und einer Temperatur von 4 Grad und eisigem Wind canceln mussten und stattdessen die ganze Wanderung an einem Tag durchzogen: 23.4km und 1’000 Höhenmeter warteten also auf uns.

Los ging’s in Skjeggedal und der 1. Kilometer war womöglich die grösste Hürde: Es ging praktisch gerade den Berg hoch und das auf schlammigen, rutschigen Steinbrocken. Der Puls steigt mal flott in die Nähe des Maximalpulses und oben angelangt, denkt man „das Schlimmste haben wir geschafft“. Falsch gedacht, bei Kilometer 3-4 kommt nochmals eine gute Partie, die das Prädikat „Schweisstreibend“ wirklich verdient hat. Gut, wer Ersatzkleidung dabei hat 😉

Zwischendurch folgten immer wieder kleine An- und Abstiege, doch grösstenteils ging es nun flach in das Innere des Hardangerviddas, das mal schlammig, mal felsig, mal steinig und mal grün ist und durch seine unglaubliche – auf Bildern nicht auffangbare – Weite und Schönheit wirklich auch einen Teil dazu beiträgt, dass einem der Atem wegbleibt.

Immer mal wieder passiert man schöne Seen und hat eine wunderschöne Aussicht auf den Ringedalsvatnet, der in königlichem Blau erstrahlt. 11 km später liegt sie nun vor einem, die langersehnte Trolltunga und die Aussicht ist noch viel gewaltiger, als ich sie mir überhaupt hätte erträumen lassen! Für dieses Panorama hat sich wirklich jeder Schritt gelohnt, es wär überwältigend – kein Bild und kein Film kann diesen Moment 1:1 wiedergeben.

Wir hatten Glück, da wir im Eiltempo nach oben gestampft sind, waren wir grad vor dem Wetterumschwung auf dem Felsen. Als wir uns auf den Rückweg begaben, begann es auch schon zu Regnen und wurde bitterkalt. Die kommenden vier Stunden verregnete es uns gnadenlos und die Verfassung des Bodens wurde leider auch nicht besser. Als wir unten ankamen, waren wir zwar dreckig wie noch nie, wurden aber freundlicherweise direkt von einem Hochdruckreiniger empfangen. So konnten wir uns bald überglücklich und mit den wohl schwersten Beinen der Welt zum belohnenden Festschmaus aka zur Dönerbude aufmachen. THANK YOU NORWAY – YOU CRAZY AND BEYOND BEAUTIFUL PLACE ON EARTH!

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The perfect day in Bergen #Norway

Bergen ist die zweigrösste Stadt Norwegens. Da dachte ich zuvor gleich an Tokyo oder eine andere Metropole, doch Bergen ist eher die kleine Schwester von Zürich. Alles liegt in Gehdistanz und verfügt dank den vielen farbigen Holzhäuschen und dem omnipräsenten Meer über einen ganz besonderen Charme.

Gewohnt haben wir eine Nacht in Marken, einer kleinen Strasse, die super nah beim Busbahnhof liegt und trotzdem ruhig gelegen ist. Zudem ist dort auch das Café Godt Brod – wo es alles gab, was das Café-Herz begehrt. Alternativ empfehlen sich auch Airbnb Unterkünfte, denn die Stadt ist sehr klein und entsprechend superschnell ausgebucht. Bei Anne kamen wir aber in Nordnes ganz spontan noch eine weitere Nacht unter, was echt toll war. Wir lebten in einem richtig authentischen, norwegischen Haus – ich könnte mich glatt dran gewöhnen.

Ein Muss in Bergen, ist der alte Stadtteil Bryggen, der heute laufend nach alter Tradition restauriert und renoviert wird. Dazu werden dieselben Materialien wie anno dazumals verwendet, um alles möglichst authentisch zu halten. In Bryggen dann unbedingt das KAF besuchen, ein tolles kleines Kaffee. Der Inhaber war zwar leider der wohl einzige unfreundliche Norweger, trotzdem war das Café süss und der Kaffee gut – sehr gut!

Beim Rumschlendern unbedingt in die Butikken Rost gehen, dort gibt es dann wiederum alles, was das Portemonnaie jeder Frau mit einem Faible für skandinavische Designs sofort um einigen Ballast erleichtert.

Bei Regenwetter lässt sich leider der Hausberg Bergen’s nicht wirklich erklimmen – da Nebel und keine Aussicht. Daher empfiehlt sich als Schlechtwetterprogramm das KODE Museum, denn Bergen nennt sich ja auch eine Kunst- und Kulturstadt. Im KODE haben wir nebst contemporary art auch die Edvard Munch Ausstellung besucht und norwegische Gemälde aus dem 19. und 20. Jh. betrachtet. Am besten gefiel mir aber die electronic art, wobei elektronische Effekte künstlerisch umgesetzt wurden. Mal was neues!

Abends empfiehlt sich – für alle aus Japan traumatisierten Fischhasser – das Da Stefano in Nordnes, wo es eine super leckere frische Pizza mit einem guten Glas Vino gibt. Tack!

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