Indochine Supertree Bar

Singapur war genial, Singapur war futuristisch, clean und atemberaubend. Und Singapur hatten nebst dem besten Pool auch noch die beste Bar. Genau so war es. Vorgeschichte: Nachdem wir Singapur aufgrund des Marina Bay Sands-Pools gebucht hatten, haben wir eine zweistündige Doku über die Stadt geschaut und uns masslos verliebt. Unter anderem wurde Michael Ma, ein asiatischer Restaurant Guru vorgestellt. Uns war klar, bei diesem Typen müssen wir essen gehen – unbedingt.

An einem Abend, es war gefühlte 40 Grad in der Nacht, entschlossen wir uns spontan, die Gardens by the Bay zu erkunden. Per Zufall trug ich ein weisses Sommerkleid und M eine elegante blaue Chino zu einem weissen Hemd. Per Zufall. Nachdem wir die Pflanzenwelt erkundet hatten, landeten wir bei einem Supertree, vor dem ein roter Teppich ausgelegt war und eine Empfangsdame wartete. Plötzlich fiel uns dieser Michael Ma ein. Dessen Restaurant Kette hatte einen Ableger auf solch einem Stahlbaum! Wir liessen uns von der Empfangsdame (mit Infrarot-Laser-Blick) von oben bis unten mustern und hallelujah, wir wurden reingelassen. Lucky us! Der Lift brachte uns aufs Dach des 30m hohen Supertrees und was uns erwartete, raubte uns den Atem:

Eine runde Bar – rechts das Marina Bay Sands in voller Pracht, rundherum die blinkende Gartenanlage, links das offene Meer dekoriert mit tausenden von Frachtschiffen und oben der Himmel. Die Bar war voll (mit europäischen, in Anzug gekleideten Bankern) und, jetzt kommt’s, begleitet von einem auserwählten Tomorrowland Mix. Unbelievable. Dieses Video soll irgendwie vermitteln, wie es da oben war. An der Qualität der Aufnahme ist auch erkennbar, wie gut die Drinks waren:

Aber, das war noch nicht alles. Wir erhielten einen Tisch am Rande des Trees sowie die Menu Karte. Diese bot ein Sammelsurium an Tapas und wir bestellten:
Bó La Lot – Grilled tender beef in wild betel leaves with
turnip & Asian herbe und Chá Giò Chay – Crispy rice paper
rolls filled with julienne carrots, yellow bean, turnip,
black fungus, cabbage, mushrooms, taro, bean sprouts & be
an vermicelli, served with fresh lettuce, mint leaves &
traditional IndoChine sauce

Das war so geil, der Wahnsinn, trust me. Foodgasm.

Obwohl die Drinks und Tapas gut sättigten, konnten wir unmöglich auf den Dessert verzichten – das Essen war einfach zu krass. Es gab:
Vietnamese coffee crème brûlée with fruit coulis &
vanilla ice-cream, topped with Vietnamese coffee syrup
Dense chocolate sponge fudle layered with valrhona
chocolate Mousse.
Heaven on earth, I promise!

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On top of the world – Marina Bay Sands

Es ist ganz einfach: Geht man nach Singapur, muss man das Marina Bay Sands buchen. Einer der Orte, der auf jeder „Must do or go to in my life“ Liste mit einem Triple AAA an Wichtigkeit ge-ratet werden muss.

Singapore

Toller Pool, nicht wahr? Dieser ist aber nur für Hotelgäste zugänglich. Aber die Aussicht von der Besucherterrasse ist auch ganz okay… not.

Leider sind die Liegen, wie könnte es anders sein, konstant besetzt. Man(n) (oder Frau) muss sich ganz unauffällig anpirschen, wenn jemand den Anschein macht, seine Liege zu verlassen und dann sofort zuschlagen. Sonst kommt bestimmt ein blitzschneller Chinese und schnappt einem die Beute weg.

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Nebst dem Pool bietet das Deck aber auch noch brandheisse Whirlpools (Achtung, bei 30 Grad im Schatten und 85% Luftfeuchtigkeit kann das ein ganz schönes K.O. Kriterium für den Kreislauf sein!). Und wenn sich nicht gerade zehn Chinesen in ihren Ganzkörper-Badeanzügen inklusive Schwimmbrille und Schwimmmütze zu einem gesellen, kann dieser Whirlpool wirklich ganz schön spektakulär sein – mit grandioser Aussicht durch die Glaswand versteht sich.

Auch die Zimmer sind nicht zu vernachlässigen: Ein Knopf für’s Licht, ein Knopf für die Vorhänge, ein Knopf für den Zimmerservice, ein Knopf für „Bitte Zimmer machen“. Kommt man rein, ist es richtig spannend, den Knopf für den Vorhang zu drücken, um endlich die Aussicht zu sehen. Wir hatten ein Zimmer im 17 Stock mit Blick auf den Bay Garden und das Meer. So schön!

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Weil die Dusche so gross und ganz ohne Türe war, habe ich dem Badezimmer ein eigenes Foto gewidmet. (Hätte ich damals gewusst, dass dieser Blog entstehen wird, hätte ich natürlich schöne Fotos vom ganzen Zimmer gemacht – aber die findet ihr auch auf tripadvisor 😉 )

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Frühstück war nicht inklusive, aber who cares, es ging ja um den Pool.

Wer im Hotel exklusiv essen will, geht in den Keller. Scherz, natürlich wieder auf’s Deck. Dort hat es ein Rooftop Restaurant.  Und für die Drinks danach auch noch einen Club und natürlich könnte man ganz zu unterst im Keller noch ins Casino! Alles es bitzeli chic, versteht sich.

Für tagsüber befindet sich halbwegs unter dem Hotel, halbwegs im Hotel, eine riesige Shoppingmeile mit unzähligen, viel zu teuren Läden, die Metrostation und ein kleines Venedig mit Gondeln, wo sich Chinesen Touristen durch den Brunnen schiffen lassen. Ab und zu explodiert oberhalb vom Brunnen auf noch das Dach und es entsteht ein Wasserspektakel. Singapur halt.

Preis pro Nacht pro Zimmer ca. CHF 400.- (ja, hier bleibt man leider nicht all zu lang...:( )
Buchen via www.booking.com 
Anreise vom Flughafen mit der Metro bis Bayfront