Steam Valley, Gulfoss & Geysir #Iceland

Über ein halbes Jahr haben wir auf diesen Urlaub geplangt und endlich ist es soweit – wir sitzen in unserem nigelnagelneuen, umgebauten Mitsubishi Pajero und düsen durch die epische Weite Islands. Nachdem wir den Mietwagen alias Camper alias Zuhause auf vier Rädern bei KuKu Campers – die wirklich ziemlich verpeilt waren – abgeholt haben, sind wir spontan Richtung Osten aufgebrochen und haben unsere erste Nacht in Selfoss (dem Ort, nicht zu verwechseln mit dem Wasserfall) verbracht. Dies war die ideale Ausgangslage für den ersten Tag. Doch zuvor kam die erste Nacht: Arschkalt. Wir haben dann unsere Standheizung entdeckt, doch fragen uns auch jetzt, drei Tage später, noch immer, ob diese mit dem Diesel vom Tank läuft oder ob sie irgendwann wohl keine Batterie mehr haben kann? Denn ohne diese wären wir mit grösster Sicherheit schon in der ersten Nacht erfroren.

Trotzdem sind wir in aller Herrgottsfrüh in den ersten Tag gestartet – was wohl auch an der ewigen Helligkeit des Nordens liegen mag. Spontan ging der Weg nach Reykjadalur. Eine gute kleine Wanderung führt zu einem heissen Fluss im sogenannten Steam Valley, wo effektiv überall Rauch aus dem Boden qualmt. Die Bächlein müssen mit Vorsicht berührt werden, so könnten sie durchaus bis zu 100 Grad heiss sein. Doch der intensive Schwefelgeruch dient schon als Vorwarnung, dass man nicht zu nahe ran geht 😉

Bei den Quellen angekommen, haben wir glatt ein erstes Bad in der Wildnis Islands genommen und uns gefreut, dass wir praktisch alleine da waren. Vorsaison sei Dank! Wieder unten angekommen, ging’s auch schon weiter nach Geysir (zwei Geysire: Strokkur und Geysir) sowie dem Wasserfall Gulfoss, die zwei ganz tolle Naturschauspiele sind.

Übernachtet haben wir anschliessend im Camping Skjol, der wirklich sehr zu empfehlen ist. Easy Infrastruktur, gemütliche Bar und mega cooler Besitzer. Mit ein paar Dänen, die uns schon beim Duschen Wein angeboten haben, und dem Isländischen Besitzer sowie weiteren Gästen haben wir dann lauthals den Eurovision Song Contest geschaut – die Schweiz war ja sowieso draussen, also wurde solidarisch für alle vertretenen Nationalitäten gefant 😉

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