Myvatn & Husavik #Iceland

Die Region rund um Myvatn ist wirklich ein Highlight und wenn ich es nochmals nach Island schaffe, dann möchte ich dort wirklich länger verweilen. Leider hatten wir genau dort 4 Grad, Schnee und Regen. Schade! Die Besteigungen von diversen Kratern oder den Ausflug zum eindrücklichen Vulkan Askja mussten wir leider auslassen. Stattdessen haben wir gut gegessen und getrunken, bspw. im cowshed, dass effektiv ein Kuhstall ist oder im Gamli Baerinn, einer süssen Kneipe mit leckerem Essen und viel Bier.

Highlight in Myvatn waren für mich aber die nature baths. Kleiner, feiner, persönlicher und deutlich preiswerter als die bekannt Blue Lagoon, aber mindestens gleich schön! Fotos habe ich zwar keine geschossen, da ich es bevorzuge, ohne Handy und Kamera zu baden. Cool bzw. hot war vor allem das 42 Grad heisse Schwefelbad. Nachdem ich dort etwa 15 Minuten drin gesessen bin, bin ich 1. fast kollabiert und 2. konnte ich anschliessend weitere 15 Minuten ohne annähernde Nahtoderfahrung durch Erfrieren bei 4 Grad gemütlich im Bikini rumlaufen. Das schwefelhaltige Wasser wärmt nämlich so nachhaltig, dass man aus dem Wasser steigen kann und überhaupt nicht zu frieren beginnt. Dasselbe haben wir in Japan beim Onsen schon erlebt und es war wieder erstaunlich, wie der Körper die Wärme auf mysteriöse Art und Weise in der Haut speichert!

Von Myvatn ging’s über eine Schotterpiste (Schlagloch-Panik-Ahoi!) in den Norden nach Husavik. Von dort wären es nur noch knapp 50 Kilometer bis zum Polarkreis gewesen (Insel Grimsey). So weit nördlich waren wir noch nie – wow! Leider hat’s auch dort wie aus Kübeln geschüttet und wir fanden Zuflucht im kleinen herzigen Gamli Baukur – einer richtig authentischen Seefahrerkneipe der feinen Art.

Auf Whalewatching haben wir aufgrund von crazy Wellengang, miesem Wetter (hani scho gseit, dasses meeega chalt gsi isch?!) meiner Seekrankheit und der Tatsache, dass wir in der DomRep (bi 30 Grad) schon Wale gesehen haben, verzichtet. Ansonsten wäre auch das sehr empfehlenswert. Dass Husavik ein Fischerort ist, merkt man schon beim Aussteigen: Der Gestank Geruch von purem Fisch erschlägt dich fast, sobald du die Autotüre öffnest. Nichts für mich.

Ab Husavik gings dann weiter nach Akureyri. Doch was darf unterwegs nicht fehlen? Natürlich! Ein weiterer Foss! In diesem Fall wäre das dann noch ein kurzer Stopp am Godafoss gewesen. Sehr schön! Leider aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse praktisch keine Fotos geschossen… Morgen gibt’s dafür wieder mehr & viel Sonnenschein ;-)!

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